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30 Jahre HP Laserjet

HP LaserJet - eine Erfolgsgeschichte

1984 hießen die Mädchen Kathrin, Anne oder Nicole, die Jungs Martin, Michael und Sebastian. Frankreich schlug Spanien bei der EM mit 2:0, in Deutschland wurde das Anlegen von Sicherheitsgurten Pflicht und erstmals durfte bei einer Boeing ein weiblicher Kapitän ins Cockpit. Richard Burton starb, Bastian Schweinsteiger wurde geboren und das Aidsvirus entdeckt.

Apple begann in den USA, seinen ersten Macintosh PC zu verkaufen, davor hatten HP und IBM bereits „Personal Computer“ vorgestellt. Die Anzahl von privat genutzten Computern war äußerst überschaubar, und in den Unternehmen wurde heftig diskutiert, ob Rechner auf den Schreibtisch eines Managers gehörten oder nur auf den der Assistentin. Druckaufträge mussten zur Druckerei gebracht werden, und in Unternehmen ratterten Anschlagdrucker wie Nadel- oder Typenraddrucker.

 - Infoworld-Artikel von 1984

Infoworld-Artikel von 1984

Quelle: HP

Ein hochwertiger HP Laserdrucker in Kühlschrankgröße war zu Preisen zwischen 100.000 und 350.000 US-Dollar erhältlich. Dann kam im März 1984 der erste HP Laserjet auf den Markt. Er kostete nur noch 3495 US-Dollar und war ein völlig neuartiges Gerät. Klein, schnell, flexibel, leise und zuverlässig, bot er mit 300 dpi eine hohe Druckqualität zu einem sensationell niedrigen Preis.

 - 1984 - erster HP LaserJet

1984 - erster HP LaserJet

Quelle: HP

Dieser erste Laserjet schuf damit über Nacht einen vollkommen neuen Markt (ähnlich wie 12 Jahre zuvor der erste HP Taschenrechner). HP hatte den Bedarf der Anwender, über einen einfachen und direkten Ausgabemodus für ihre verarbeiteten Daten zu verfügen, richtig eingeschätzt und konnte die Nachfrage in den kommenden Jahren kaum befriedigen.

 - News & Worls Artikel von 1989

News & Worls Artikel von 1989

Quelle: HP

94 erstmals in Farbe

Nach der Vorstellung des ersten Gerätes ging es Schlag auf Schlag: der LaserJet II von 1987 konnte, was heute als geradezu lächerlich erscheint, Papier in der richtigen Reihenfolge ausgeben, der LaserJet III von 1990 durch die bessere Platzierung der Farbpunkte beim Drucken eine enorme Verbesserung der Druckqualität bieten und kostete zudem noch 1000 Dollar weniger. Die Laserjets legten damit den Grundstein für das, was sie bis heute sind: ein Synonym für die gesamte Produktkategorie.

 - Anzeige für den LaserJet 500plus von 1998.

Anzeige für den LaserJet 500plus von 1998.

Quelle: HP

In Riesenschritten ging es weiter. 1994 wurde der erste HP ColorlaserJet vorgestellt, der damals noch stolze 7291 Dollar kostete und pro Minute zwei Seiten farbig oder 10 Seiten schwarz drucken konnte, 1998 mit dem LaserJet 3100 der erste All-in One Laserdrucker, 2002 der Laser, der Farbe so schnell wie monochrom schwarze Seiten druckte.

 - Observer-Artikel von 2002

Observer-Artikel von 2002

Quelle: HP

2005 kam mit dem Universal Print Driver (UPD) der erste Windows Universaltreiber für alle Druckertypen von HP, der bis heute im Einsatz ist. Seit 2013 können alle Geräte der HP Laserflotte auch zum Drucken von unterwegs angesprochen werden. Die von HP entwickelte Druckersprache PCL (Printer Command Language), schon seit dem ersten Laserjet im Einsatz, ist der Standard im Markt und wurde von allen anderen Herstellern adaptiert.

„Die eigentlichen Druckprinzipien eines Lasers haben sich über die Jahre nicht verändert, d.h. Laserstrahl, Bildtrommel, Entwickler und Toner funktionieren noch immer nach denselben Mechanismen. Gerade deshalb sind die Innovationen so außerordentlich, die bei Geschwindigkeit, Papierhandhabung oder der digitalen Datenaufbereitung erreicht worden sind“, sagt Florian Rigotti. Er testet seit 15 Jahren Drucker auf druckerchannel.de.

Ohne Treiber, ohne Kabel - ganz einfach drucken

In Euro lässt sich kaum errechnen, wieviel mehr Leistung ein Druckerkunde heute für sein Geld bekommt. Der ColorlaserJet MFP M476, das jüngste Mitglied der weltweit am meisten verkauften MFP Serie, kostet um die 500 Euro und erlaubt komplett unabhängiges Arbeiten von Ort und Zeit. Dank NFC (Near Field Communication) und Touch-to-Print-Möglichkeiten kann der Anwender von überall aus drucken. Der MFP ist damit als erster Drucker von der Mopria Allianz zertifiziert worden, dem Zusammenschluss weltweit führender Technologie-Unternehmen, die einen einheitlichen Standard für das kabellose Drucken von Smartphones, Tablets oder anderen mobilen Produkten erreichen wollen.

 - Titelblatt einer LaserJet-Broschüre von 1984.

Titelblatt einer LaserJet-Broschüre von 1984.

Quelle: HP

Selbstverständlich ist, dass Anwender ihre Scans in der Cloud abspeichern und von überall abrufen können. Der Zugang zu den Apps Google Docs und Box.net sowie die beidseitigen Scanmöglichkeiten erleichtern das Arbeiten in einer hybriden Papier- und Digital-Welt.

Technischer Fortschritt allein macht aber noch keinen Anwender langfristig glücklich. Ohne die legendäre Zuverlässigkeit und Qualität der Geräte hätten die HP Laserjets nicht über drei Jahrzehnte ihre Spitzenstellung behalten. Deshalb: Happy Birthday, Laserjets. Macht nur so weiter!

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