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Barracuda Backup und Recovery

Beitrag: Backup und Recovery in virtualisierten Umgebungen

Virtualisierung verändert auch die Datensicherung. Fällt beispielsweise ein Server aus, auf dem 20 oder mehr virtuelle Maschinen laufen, hat dies schwerwiegende Folgen. Dieser Artikel zeigt, was Unternehmen beim Backup und Recovery in virtualisierten (VMware-)Umgebungen beachten müssen.

Backup und Recovery von Daten gehören zu den Pflichtaufgaben jeder IT-Abteilung. Doch der Aufwand für das Speichern und Aufbewahren der Firmendaten steigt. Ursachen dafür sind unter anderen stark wachsende Datenmengen, Compliance-Anforderungen sowie eine heterogene IT-Architektur mit virtualisierten und physischen Servern.

Denn in vielen Unternehmen gewinnt das Thema Backup und Recovery in virtualisierten Umgebungen zunehmend an Bedeutung. Das zeigt eine Studie von Kroll Ontrack vom Oktober 2013. 40 Prozent von 700 befragten Firmen gaben an, in virtuellen Umgebungen Datenverluste erlebt zu haben – und nur einem Drittel der betroffenen Unternehmen gelang es, die dabei verloren gegangenen Daten zu 100 Prozent wieder herzustellen.

Ist nur ein kleiner Teil der Server-Landschaft virtualisiert, spricht nichts dagegen, virtuelle Systeme mit demselben Backup-Verfahren zu sichern, das für die physischen Server zum Einsatz kommt. Dies hat den Vorteil, dass man die vorhandene Backup-Infrastruktur nicht verändern muss. Da aber jede VM die Backup-Daten über das LAN zum Backup-Server schickt, werden das Netzwerk und die CPUs des Virtualisierungs-Hosts stark belastet. Bei Hunderten oder gar Tausenden virtuellen Maschinen stößt das klassische, Agenten-basierte Verfahren schnell an seine Grenzen. Hier ist es besser, alle zu einer VM gehörenden Dateien direkt aus dem zentralen Speichersystem heraus über ein Storage Area Network (SAN) zu sichern.

Moderne Backup-Tools für virtualisierte Server erfüllen diese Anforderungen und bieten Funktionen wie die Replikation der Backups in externe Rechenzentren für das Desaster Recovery oder die Deduplikation der Daten.

Traditionell: Agentenbasierte Sicherung

Die Sicherung der Unternehmensdaten erfolgt(e) bislang meist nach einem festen Schema. Agenten auf dem jeweiligen Server oder auch Client lesen die Daten aus und senden sie über das Netzwerk an den zentralen Backup-Server. Dieser transferiert die Daten dann zur Sicherung auf Medien wie Bänder oder auch Virtual Tape Libraries. Diese Datensicherung erfolgt in planmäßigen und regelmäßigen Abständen, meist nachts oder am Wochenende. Nach einem erstmaligen Full-Backup begrenzen differentielle und inkrementelle Methoden das Volumen der zu sichernden Daten. Bei der inkrementellen, schrittweisen Sicherung werden nur die seit dem letzten (inkrementellen) Backup geänderten Daten übertragen. Die differenzielle Sicherung erfasst alle Änderungen seit der letzten Vollsicherung.

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