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Big Data - so beherrschen Sie die Datenflut

In-Memory-BI: Datenanalyse auf der Überholspur

In-Memory-Datenbanken versprechen eine schnellere Analyse großer Datenmengen. Welches Potenzial in der neuen Technologie steckt und ob sie wirklich einen Paradigmenwechsel für Business Intelligence-Lösungen bedeutet, erfahren Sie in diesem Artikel.

 - In-Memory-Technologie im Rampenlicht: Bundeskanzlerin Angela Merkel informiert sich auf der CeBIT 2012 über SAP HANA.

In-Memory-Technologie im Rampenlicht: Bundeskanzlerin Angela Merkel informiert sich auf der CeBIT 2012 über SAP HANA.

„In-Memory“ sorgt spätestens seit der Ankündigung des SAP-Produkts HANA Mitte 2011 für Aufbruchsstimmung im IT-Markt. Von einem Paradigmenwechsel oder einer neuen Ära im Umgang mit Daten und Informationen ist da die Rede. Und anders als beim Cloud Computing ist der Nutzen für den Anwender unmittelbar nachvollziehbar, denn es geht um schnellere Analysen großer Datenmengen. In-Memory-Datenbanken, so heißt es allerorten, sind die Zukunft von Business Intelligence – und nicht nur das. Führende Experten wie Wolfgang Martin vom Wolfgang Martin Team und Rüdiger Spies, Vice President IDC Central Europe, sehen ein großes Potenzial der neuen Technologie vor allem in der Verschmelzung von analytischen und operativen Business-Anwendungen.

Was ist neu an In-Memory-BI?

Angesichts der allgemeinen Begeisterung scheint ein kritischer Blick auf die Fakten angebracht. Was bedeutet eigentlich In-Memory? Wodurch unterscheiden sich In-Memory-Datenbanken (IMDB) von traditionellen Relationalen Datenbank Management Systemen (RDMS)? Und woher kommt der Schub für die aktuelle Entwicklung? Antwort auf letztere Frage gibt ein Blick auf die Entwicklung der Prozessor- und Speichertechnologien in den vergangenen Jahren: Im gleichen Maß, in dem die Verarbeitungsgeschwindigkeit der Prozessoren wuchs, wurden die Zugriffszeiten bei herkömmlichen Festplattenspeichersystemen zum Engpass für den Datenfluss. Die breite Verfügbarkeit von 64-bit-Prozessoren wie Intels Xeon-Baureihe, die theoretisch bis zu 16 Exabyte Daten verwalten können, fallende Preise für DRAM-Module und Standard-Bladeserver mit einem Terabyte Arbeitsspeicher bieten nun die Möglichkeit, den Flaschenhals zu umgehen, indem komplette Datenbanken in den Speicher geladen und dort verarbeitet werden. Multicore-CPUs für parallele Verarbeitung von Daten im Speicher unterstützen diesen Prozess. In der Summe bilden diese technischen Neuerungen die Basis für eine neue Arbeitsweise von Business-Anwendungen, insbesondere von Datenbanken. Im Unterschied zu herkömmlichen Relationalen Datenbanken müssen In-Memory-Datenbanken die zu verarbeitenden Daten nicht bei jeder Anfrage von einer Festplatte abrufen und in den Arbeitsspeicher laden, da die Daten sich schon dort befinden. Das verkürzt die Antwortzeiten der Datenbank dramatisch und wirkt wie ein Turbo für die entsprechenden Anwendungen.

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