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Virtualisierung und Storage

Beitrag: Was Desktop-Virtualisierung für die Storage-Infrastruktur bedeutet

Mitarbeiter wollen heute von überall aus und mit unterschiedlichen Geräten auf ihre IT-Arbeitsumgebung zugreifen. Das lässt sich mithilfe von virtualisierten Desktops einrichten. Doch für die dahinter liegende Server- und Storage-Umgebung bedeutet das Schwerstarbeit. Eine Möglichkeit, die Performance der Speichersysteme bei durchaus moderaten Kosten zu erhöhen, ist in einer Virtual Desktop Infrastructure die Verwendung von Virtual Storage Tiering.

Für altgediente IT-Fachleute mögen einige der aktuellen Trends in der IT- und Netzwerktechnik wie ein Déjà-vu-Erlebnis erscheinen: Erst dominierten Mainframes die Szenerie, über die Mitarbeiter mittels Terminal zugriffen. Dann brach das Zeitalter der Client-Systeme an, speziell der Windows-PCs. Nun geht die Entwicklung wieder in Richtung einer zentralisierten Datenhaltung, verbunden mit der Bereitstellung von Anwendungen und ganzen Desktop-Umgebungen über das Netzwerk.

 - In einer Virtual Desktop Infrastructure greifen die Nutzer auf virtualisierte Desktop-Umgebungen zu, die zentral im Rechenzentrum lagern. Dies stellt nicht nur Server und Netzwerkkomponenten vor spezielle Herausforderungen, sondern auch die Speichersysteme

In einer Virtual Desktop Infrastructure greifen die Nutzer auf virtualisierte Desktop-Umgebungen zu, die zentral im Rechenzentrum lagern. Dies stellt nicht nur Server und Netzwerkkomponenten vor spezielle Herausforderungen, sondern auch die Speichersysteme

Quelle: VMware

Diese Entwicklung hat mehrere Ursachen. Eine ist die wachsende Anforderung in Bezug auf die Sicherheit. Werden Daten und Applikationen in einem Rechenzentrum vorgehalten und über Netzwerke bereitgestellt, bedeutet das einen höheren Grad an Sicherheit. Angesichts schärferer Compliance-Vorschriften und immer komplexerer Angriffe von professionellen Hackern auf Firmenrechner ist dies ein wichtiger Faktor.

Hinzu kommt, dass die Zeiten vorbei sind, in denen Mitarbeitern den Großteil ihres Arbeitstages vor dem Arbeitsplatzrechner im Unternehmen verbringen. Mitarbeiter werden heute immer mobiler. Nach einer Studie der Marktforschungs- und Beratungsfirma IDC werden im Jahr 2013 rund 130 Millionen der insgesamt rund 213 Millionen Beschäftigen in Westeuropa zur Kategorie der "Mobile Worker" zählen – also mehr als 60 Prozent. Diese Beschäftigten wollen die Wahl haben, von welchem System aus sie auf ihre Desktop-Umgebung zugreifen: im Büro oder im Home Office von einem PC oder Mac aus. Unterwegs kommen Notebooks, Smartphones und künftig verstärkt Tablet-Rechner zum Einsatz.

 

Viele Firmen nutzen bereits Desktop-Virtualisierung

Mithilfe der Virtualisierung von Desktops lassen sich beide Anforderungen erfüllen: das Bereitstellen einer sicheren Arbeitsumgebung und zugleich eine, die von unterschiedlichen Orten und Endgeräten aus für den Nutzer zugänglich ist. Laut einer Studie von IDC aus dem Jahr 2011 setzen bereits 46 Prozent der Unternehmen in Deutschland eine Virtual Desktop Infrastructure (VDI) ein, weitere 19 Prozent wollen das in den kommenden ein bis zwei Jahren tun, und 17 Prozent sind derzeit in der Evaluierungsphase. An die 45 Prozent der deutschen Unternehmen setzen zudem laut IDC auf Desktop-as-a-Service-Angebote. In diesem Fall stellt ein Service Provider die virtualisierten Desktop-Umgebungen bereit, nicht das hauseigene Rechenzentrum. Bei einer Virtual Desktop Infrastructure lagern alle Daten und Anwendungen auf Systemen in einem Rechenzentrum, und nicht auf Clients wie PCs, Notebooks oder Smartphones. Jedem Benutzer wird in einer eigenen Virtual Machine seine individuelle Arbeitsumgebung bereitgestellt. Dies erfolgt über einen Connection Broker. Anbieter von VDI-Lösungen sind unter anderem VMware (VMware View), Citrix (XenDesktop), Microsoft (VDI Suite), Oracle (Sun VDI), Parallels (Parallels VDI) und Red Hat (Enterprise Virtualization for Desktop).

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