Arbeitsplatz der Zukunft: Der Fokus liegt auf dem Mitarbeiter - Arbeitsplatz der Zukunft - Heise Partnerzones Arbeitsplatz der Zukunft . Dell, Cloud, Mobile, Security, Enterprise, Business, Software . Cloud, Mobile und Security: Erfahren Sie alles über die Lösungen von Dell /styles/zones/basis.css

Arbeitsplatz der Zukunft: Der Fokus liegt auf dem Mitarbeiter

Innovationen in der Arbeitswelt bestimmen nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit. Sie führen heutzutage immer schneller zu Veränderungen des Workflows und Anpassungen am Arbeitsplatz. Unternehmen müssen deshalb schon heute den Arbeitsplatz der Zukunft so gestalten, dass er die Mitarbeiter bestmöglich bei ihren Arbeitsaufgaben unterstützt.

Autor: Thomas Fischer

 - 

Quelle: Dell

In vielen Unternehmen zeichnen sich für die nahe Zukunft umfangreiche Veränderungen bei den Arbeitsplätzen und im Arbeitsalltag der Mitarbeiter ab. Und diese hängen entscheidend von den eingesetzten Technologien in den Unternehmen ab. Zu dieser Erkenntnis kommt eine von Dell und Intel® Ende 2015 in 12 Industrieländern – darunter auch Deutschland – durchgeführte Studie zum Arbeitsplatz der Zukunft. Die Befragung berücksichtigt unter anderem Bereiche wie Ergonomie am Arbeitsplatz, Karriere, Produktivität sowie die Balance zwischen Arbeit und Freizeit.

Erfreulich ist die zunehmende Akzeptanz flexibler Arbeitsumgebungen sowie unterschiedlicher Arbeitsgeräte für die Mitarbeiter. So gaben in der Studie 80 Prozent der Teilnehmer an, dass die Ausstattung des Arbeitsplatzes zwar nicht der entscheidende, aber dennoch ein wichtiger Aspekt bei ihrer Wahl des Arbeitgebers und der Tätigkeit ist. Ein Viertel ist sogar bereit, aufgrund einer verbesserten IT-Ausstattung den Arbeitsplatz zu wechseln. Heiner Bruns, Client Solutions Sales Director Dell Deutschland, sagte dazu kürzlich in einem Interview: „Gerade bei jüngeren Leuten habe ich immer wieder festgestellt, dass sie weniger Wert auf einen Firmenwagen legen, dafür aber umso mehr auf die IT-Ausstattung der Firma.“ Dagegen ist für den Mitarbeiter der Zukunft sein physischer Arbeitsort weniger wichtig, etwa ein bestimmter Schreibtisch oder das Büro innerhalb des Unternehmens. Vorrang hat zudem die Art und Weise der Tätigkeit, um möglichst produktiv zu sein. Unterschieden wird dabei in vier Mitarbeitergrundtypen.

Der Büro-Mitarbeiter

Den klassischen Mitarbeiter am Schreibtisch wird es auch in Zukunft geben. Er hat seinen festen Arbeitsplatz in einem Büro des Unternehmens. Dort ist er typischerweise mehr als die Hälfte seiner Arbeitszeit am PC tätig. Zu diesen Mitarbeitern gehören beispielsweise Administratoren, Support- oder Helpdesk-Mitarbeiter, Entwicklungsingenieure, Programmierer sowie Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung.

Der Büro-Mitarbeiter der Zukunft legt besonderen Wert auf eine moderne IT-Ausstattung am Arbeitsplatz. - 
Der Büro-Mitarbeiter der Zukunft legt besonderen Wert auf eine moderne IT-Ausstattung am Arbeitsplatz.

Quelle: Dell

Die IT-Ausstattung des Büro-Mitarbeiters der Zukunft ähnelt der Technik von heute. In erster Linie nutzt er für seine Tätigkeiten den Desktop-PC oder das Notebook. Nur ein geringer Anteil der Büro-Mitarbeiter nutzt eine Workstation. Darüber hinaus kommen sekundäre IT-Geräte wie Smartphone sowie Tablet-PC zum Einsatz. Statt nur einen Monitor am PC zu nutzen, werden sich Mehrmonitorsysteme durchsetzen. Denn die auf zwei oder mehr Monitore verteilte, größere Bildschirm-Arbeitsfläche erlaubt ein effektiveres und produktiveres Arbeiten im Büro.

Ein weiterer Trend geht in Richtung einer kleineren Bürofläche pro Mitarbeiter. Zugleich wird sich die Ergonomie des Büro-Arbeitsplatzes weiter verbessern. Bereits heute sind viele Peripheriegeräte kabellos angebunden, etwa Netzwerk via WLAN oder Maus und Tastatur per Bluetooth. In naher Zukunft lassen sich auch Monitore und Dockingstationen per Funk ansteuern und damit lässt sich der Kabelsalat weiter vermindern.

Der Meeting-Spezialist

Konferenzen und Besprechungen – kurz Meetings – sind für den geschäftlichen Erfolg wichtige Faktoren. Ein Meeting-Spezialist besitzt wie der Büro-Mitarbeiter ebenfalls einen Schreibtisch-Arbeitsplatz, an dem er aber weniger als 50 Prozent seiner Arbeitszeit verbringt. Die meiste Zeit verbringt der Meeting-Spezialist in Meetings im eigenen Unternehmen. Er hat in seiner Firma oft eine Position im oberen Management inne, kann aber auch in den Bereichen Marketing und IT in leitender Tätigkeit beschäftigt sein.

Zu den primären IT-Arbeitsgeräten eines Meeting-Spezialisten gehören das Notebook sowie oft auch ein Tablet-PC. Hierbei kommt es darauf an, dass die mobilen Geräte schlank und einfach zu handhaben sind. Sie müssen leicht sein und der Akku sollte möglichst über viele Stunden den Betrieb des Geräts garantieren. Da der Meeting-Spezialist mehr unterwegs als am Schreibtisch ist, spielen kabellose Technologien für ihn eine große Rolle. Innerhalb des Unternehmens muss für ihn sichergestellt sein, dass er jederzeit und überall einen problemlosen Zugriff auf die für ihn relevanten Daten hat.

Wichtig für ihn ist außerdem sein Smartphone, um Entscheidungen, Absprachen und Termine auch fernab seines Schreibtisches zu erledigen. An seinem Büroschreibtisch möchte er unkompliziert und sofort bequem arbeiten können. Die Dockingstation ist daher unentbehrlich für ihn. Sie stellt im Handumdrehen alle notwendigen Verbindungen zu den Peripheriegeräten her, beispielsweise zum Monitor und zur Stromversorgung, um den Notebook-Akku aufzuladen.

Der Home-Office-Mitarbeiter

„Arbeiten Sie, wo Sie wollen“ – ein Slogan, der zwar schon etwas betagt ist, für den Mitarbeiter der Zukunft jedoch mehr denn je zur Realität wird. Denn anstatt Mitarbeitern innerhalb eines Unternehmens feste Räumlichkeiten samt Inventar zur Verfügung zu stellen, geht der Trend für einen Teil der zukünftigen Mitarbeiter in Richtung Home-Office. Das Büro des Home-Office-Mitarbeiters sowie dessen IT-Arbeitsgeräte befinden sich somit außerhalb des Firmengebäudes. Mögliche Tätigkeitsfelder für den typischen Home-Office-Mitarbeiters sind beispielsweise Berater, Verkaufs-Profi, Veranstaltungsplaner oder Software-Entwickler.

Für den Home-Office-Mitarbeiter gehören das Notebook und das Smartphone zu den wichtigsten Arbeitsutensilien. Mitunter genügt für die Erledigung seiner Arbeiten ein Tablet-PC statt eines Notebooks oder er nutzt beide je nach Bedarf. Besonders wichtig ist jedoch seine IT-Anbindung an das Unternehmen, für das er tätig ist. Neben einer zuverlässigen Internetanbindung spielen Cloud-Systeme und VPN-Verbindungen eine wichtige Rolle. Zudem sind Sicherheitsrichtlinien einzuhalten, um den Datenschutz zu gewähren. Hier sind beide Seiten gefordert – der Home-Office-Mitarbeiter sowie das Unternehmen, bei dem er beschäftigt ist. Auch die Möglichkeit zur Teilnahme an Meetings stellt für den Home-Office-Mitarbeiter kein Hindernis dar. Dafür muss er nicht zwingend physisch im Unternehmen anwesend sein. Beide Seiten nutzen dafür Systeme für Video- oder Telefonkonferenzen.

Für den Home-Office-Mitarbeiter gehören ds Notebook und das Smartphone zu den wichtigsten Arbeitsutensilien. Mitunter genügt für die Erledigung der Arbeiten ein Tablet-PC. - 
Für den Home-Office-Mitarbeiter gehören ds Notebook und das Smartphone zu den wichtigsten Arbeitsutensilien. Mitunter genügt für die Erledigung der Arbeiten ein Tablet-PC.

Quelle: Dell

Zu den wichtigsten Peripheriegeräten des Home-Office-Mitarbeiters zählen neben einer kabellosen Anbindung an das Internet ein oder mehrere Monitore, damit er effizient und komfortabel am Bildschirm arbeiten kann. Auch eine Dockingstation ist für ihn von Vorteil. So entfällt das lästige Ein- und Ausstecken von benötigten Kabelverbindungen wie Monitorkabel und Netzgerätanschluss am Notebook. Für den Home-Office-Mitarbeiter ist oft auch ein externer IT-Support notwendig.

Der Business-Traveller

Mitarbeiter, die mehr als die Hälfte ihrer Arbeitszeit fernab ihres Büroschreibtisches tätig sind und dabei außerhalb des Unternehmens Meetings, Konferenzen, Messen und ähnliche Business-Veranstaltungen besuchen, gehören zur Gruppe der Business-Traveller. Zu ihren wichtigsten IT-Arbeitsmitteln zählen das Notebook und das Smartphone, je nach Arbeitsgebiet zusätzlich ein Tablet-PC. Ein Desktop oder eine Workstation sind für den Business-Traveller zweitrangig. Wichtig ist zudem, dass die Arbeitsgeräte leicht und robust sind und im mobilen Betrieb eine möglichst lange Akkulaufzeit garantieren. Ebenso entscheidend sind für diese Mitarbeiter eine Wireless-Internetanbindung (WLAN) sowie eine mobile Internetanbindung (Mobilfunk).

Um unterwegs auf alle für ihn relevanten Daten zugreifen zu können, ist eine Cloud-Anbindung wichtig. Für eine optimale Datensicherheit nutzt der Business-Traveller eine von der IT des Unternehmens bereitgestellte Verbindung via VPN (Virtual Private Network).

Fazit

Zukunftsfähige Unternehmen sollten ihren Fokus darauf ausrichten, den Mitarbeitern mehr Flexibilität bei der Ausübung ihrer Tätigkeit zu ermöglichen. So steigern sie die Mitarbeiterzufriedenheit und letztendlich die Produktivität – die Mitarbeiter der Zukunft und die Unternehmen profitieren davon gleichermaßen. Zugleich erleichtert das den Firmen, neue Fachkräfte für sich zu gewinnen und die Mitarbeiter enger an das Unternehmen zu binden.

Eine wichtige Rolle spielt dabei die IT-Infrastruktur, damit die verschiedenen Mitarbeiter der Zukunft ihre Aufgaben möglichst effizient bewältigen können. Dies gelingt am besten, wenn alle IT-Komponenten perfekt zusammenpassen und sich möglichst einfach verwalten lassen. Es macht also Sinn, für eine moderne, flexible Lösung auf einen erfahrenen Anbieter zu setzen, der alles aus einer Hand anbieten kann: Client-Hardware, Server, Software, Service und Support. Das garantiert zufriedene Mitarbeiter und eine glückliche IT.

Weiterführende Artikel

Was sind Trends für den Arbeitsplatz von morgen?

Mission: Mitarbeiter – Dells Plan 2020 für den Mitarbeiter der Zukunft

Arbeitsplatz der Zukunft: Machen Sie Ihre Organisation fit für die Zukunft

Dell Security Survey 2015: Tipps für mehr IT-Sicherheit

1 | 2