Virtual Reality – Eine Herausforderung für IT-Verantwortliche - Arbeitsplatz der Zukunft - Heise Partnerzones Arbeitsplatz der Zukunft Virtual Reality, Technik . Dell, Cloud, Mobile, Security, Enterprise, Business, Software . Cloud, Mobile und Security: Erfahren Sie alles über die Lösungen von Dell /styles/zones/basis.css

Serie: Virtual Reality im Unternehmen, Teil 2 – inklusive Checkliste

Virtual Reality – Eine Herausforderung für IT-Verantwortliche

Sobald das Management für den Einsatz von Virtual Reality Techniken im Unternehmen positiv entscheidet, gilt es für IT-Verantwortliche die Umsetzung und die dafür benötigten Kosten zu planen. Dafür ist die Kenntnis über die am Markt vorhandenen VR-Technologien und deren Preise wichtig. Unser zweiter Teil zur Serie „Virtual Reality im Unternehmen“ vermittelt das passende Hintergrundwissen. Die interaktive Checkliste hilft darüber hinaus festzustellen, wie gut das eigene Unternehmen auf die Virtuelle Realität vorbereitet ist.

Autor: Thomas Fischer

 - 

Quelle: Datei: #101806323; dragonstock

Sobald das Thema Virtual Reality für ein Unternehmen relevant ist, gilt es für den IT-Leiter, konkrete Lösungen zu präsentieren. Um das zu realisieren, muss er sich Gedanken über die benötigte Hardware, Software und Infrastruktur machen. Für den Einsatz virtueller Techniken im geschäftlichen Alltag sind daher konkrete Informationen gefragt, welche Technik es am Markt gibt, was sie kann und ob sie für den geplanten Einsatz geeignet ist. Wichtig sind darüber hinaus Antworten auf Fragen wie: Wer ist in der Lage, die richtige Technik zu liefern, zu installieren, und was kostet das?

 - 

Die Erfolge zahlen sich aus

Die in unserem Beitrag „Faszination Virtual Reality erfolgreich im Unternehmen nutzen“ beschriebene Fallstudie einer Virtual-Reality-Anwendung im Kohlebergbau ist mit einem hohen technischen und finanziellen Aufwand verbunden. Die Umsetzung erfordert sogar einen mit spezieller Technik eingerichteten Raum. Im geschäftlichen Alltag gibt es jedoch jede Menge andere Anwendungen, die sich bereits mit geringerem Aufwand erfolgreich realisieren lassen, etwa mit einer speziellen VR-Brille als Sichtgerät. Bei der Auswahl ist es jedoch wichtig zu wissen, was die Brillen unterscheidet und welche technischen Voraussetzungen zu erfüllen sind.

Die beiden wichtigsten Merkmale

Zunächst ist auf die Bildwiederholrate des Brillendisplays zu achten. Der Wert ist in Hertz (Hz) angegeben und beschreibt, wie oft das Display ein Bild pro Sekunde maximal darstellt. Je höher er ist, desto weniger empfindet das Auge bei der Wiedergabe am Display ein Flimmern oder Ruckeln. 60 Bilder pro Sekunde (60 Hz) sind das absolute Minimum für eine VR-Brille. Bei der Wahl der PC-Technik ist darauf zu achten, dass eine Bildwiederholrate von wenigsten 120 Hz möglich ist.

Die Schärfe und Detailtreue der Bildwiedergabe hängt von der Bildschirm- oder Displayauflösung ab. Damit der Eindruck entsteht, sich in einer virtuellen Welt zu bewegen, ist eine hohe Auflösung erforderlich. Auch hier gilt: Je höher die Auflösung ist, desto besser.

Angaben zur Auflösung wie 1920 x 1080 führen allerdings eher in die Irre. Der Grund: Es fehlt die Angabe, auf welche Fläche sich die Pixel verteilen. Besser ist daher auf die Pixeldichte zu achten. Sie wird in „Dots per Inch“ (Bildpunkte pro Zoll) oder kurz DPI angegeben. 400 DPI sollte ein gutes VR-Display haben.

 - Bei Virtual-Reality-Anwendungen kommt es auf das optimale Zusammenspiel der gesamten Technik an. Zudem spielen die Sensoren zur Erkennung von Aktionen eine wichtige Rolle. Kurze Reaktionszeiten verhindern, dass Verzögerungen den kontinuierlichen Ablauf einer Anwendung negativ beeinflussen.

Bei Virtual-Reality-Anwendungen kommt es auf das optimale Zusammenspiel der gesamten Technik an. Zudem spielen die Sensoren zur Erkennung von Aktionen eine wichtige Rolle. Kurze Reaktionszeiten verhindern, dass Verzögerungen den kontinuierlichen Ablauf einer Anwendung negativ beeinflussen.

Quelle: Dell

Ist sie zu gering, nimmt das menschliche Auge jedes einzelne Pixel separat wahr. Dieser Effekt ist als „Fliegengitter-Effekt“ bekannt. Im B2B-Bereich sind 4k-Displays mit einer Auflösung von 3840x2160 Pixel anzustreben. Allerdings können auch diese Displays bei VR-Anwendungen im kommerziellen Bereich zu gering sein. Die Entwicklung geht daher zu 8k-Displays. Sie besitzen eine Auflösung von 7680x4320 Pixel.

Tunnelblick und Reaktionszeit

Ohne den Kopf und den Körper zu bewegen, überblickt der Mensch einen horizontalen (rechts/links) Bereich von 180 Grad. In der Vertikalen (hoch/runter) sind es dagegen 60 Grad.

Separat betrachtet hat jedes Auge für sich ein horizontales Sichtfeld von 150 Grad. Da sich die horizontalen Blickwinkel beider Augen in der Mitte überschneiden, ergibt sich letztendlich ein Bereich von rund 120 Grad, in dem die räumliche Wahrnehmung möglich ist. Aus dieser Tatsache heraus muss eine gute VR-Brille einen Blickwinkel von mindestens 100 Grad bieten. Kleinere Winkel erzeugen einen Tunnelblick.

 - Die Daten der gängigsten VR-Brillen im Überblick.

Die Daten der gängigsten VR-Brillen im Überblick.

Quelle: Süddeutsche Zeitung, Nr.88, 16./17. April 2016, Seite 62

Die Latenz steht für die Zeit, die zwischen einer Anfrage und dem Erhalt der Antwort vergeht. Verschiebt der Betrachter beispielsweise innerhalb der virtuellen Umgebung über Controller einen Gegenstand, darf die Reaktionszeit nicht mehr als 20 Millisekunden betragen. Je weniger, desto besser.

Die Erforschung des sozialen Zusammenlebens der Wale zählt zu den Hauptbeschäftigungen von Adrian Grenier. Gemeinsam mit Dell wurde das Virtual Reality Projekt “Cry Out: The Lonely Whale Experience” verwirklicht, das den Betrachter in die Tiefen des Ozeans direkt zu den Walen entführt. Die virtuelle Welt vermittelt die Erfahrung, welche Auswirkungen Umweltsünden der Menschheit auf die Lebensweise der Wale haben. (Quelle: Dell)

VR-ready – das steckt drin

Der professionelle Einsatz im geschäftlichen Alltag verlangt eine professionelle Rechentechnik. Umso mehr trifft das zu, wenn die Anforderungen von Kreativ-Profis bei der Erstellung von Virtual-Reality-Inhalten zu erfüllen sind. Hier stehen hohe Rechen-, Grafik- und Speicherleistung an oberster Stelle. So hat Dell zu Beginn des Jahres seine Precision Workstations mit entsprechenden Hochleistungs-Komponenten ausgestattet, um Unternehmen die Möglichkeit zur Entwicklung von Inhalten mit virtueller Realität zu geben. Mit dieser Aktualisierung haben die Dell Precision Workstations die zusätzliche Bezeichnung "VR-ready" bekommen.

Die Dell Precision Tower Workstations der Reihen 5810, 7810 und 7910 sowie die Dell Precision Rack Workstation 7910 sind seit erstem Quartal 2016 technisch aktualisiert. dafür wurden sie durchweg mit Intel® Broadwell® EP Prozessoren ausgestattet. Diese Prozessoren profitieren in Sachen Leistung vor allem von den zusätzlichen Kernen. Anwendungen wie professionelles Modellieren, Analysieren und umfangreiche Berechnungen profitieren davon.

 - Dell hat seine Precision Tower und Rack Workstations mit aktuellen Intel® Broadwell® EP Prozessoren sowie leistungsstarken Grafikkarten ausgestattet. So sind sie für jetzige und für zukünftige Virtual Reality Anwendungen VR-ready.

Dell hat seine Precision Tower und Rack Workstations mit aktuellen Intel® Broadwell® EP Prozessoren sowie leistungsstarken Grafikkarten ausgestattet. So sind sie für jetzige und für zukünftige Virtual Reality Anwendungen VR-ready.

Quelle: Dell

Neben den Hauptprozessoren beeinflussen weitere Komponenten die Performance, bei Entwicklungen von VR-Anwendungen. Daher kommen in den Dell Precision Workstations durchweg aktuelle professionelle Grafikkarten, Dell Precision Ultra-Speed PCIe-SSDs und schnellere Speichermodule zum Einsatz. Eine Reihe exklusiver Technologien wie die Dell Reliable Memory Technology, die Dell Intel® CAS-W Cache Acceleration Software und ein Upgrade des Dell Precision Optimizer unterstützen das VR-ready-Konzept.

Dell legt spezielle Minimalkonfigurationen fest, die für ein PC-System mit dem Prädikat VR-ready zu erfüllen sind. Damit ist sichergestellt, dass sowohl bei der Entwicklung als auch beim Anwenden von Virtual-Reality-Inhalten mit VR-Brillen – wie HTC Vive oder Oculus Rift – die dafür notwendige optimale Leistung zur Verfügung steht. Letztendlich führt Dell für diese Konfigurationen Leistungstests durch, die auf Kriterien von VR-Brillen-Herstellern, ISVs (Independent Software Vendor) und unabhängigen Benchmarks basieren.

Checkliste – Ist Ihr Unternehmen für VR vorbereitet?

Wie Ihr Unternehmen für den Einsatz von Virtual Reality vorbereitet ist, beantwortet unsere interaktive Dell Checkliste. Laden Sie sich dazu die Liste herunter. Setzen Sie hinter jede Aussage, die für Ihr Unternehmen zutrifft, ein X in das entsprechende Feld.

Bleibt das Ergebnisfeld rot, besteht noch eine Menge Handlungsbedarf, um VR in Ihrem Unternehmen einzusetzen. Ist das Ergebnisfeld gelb, ist Ihr Unternehmen bereits gut vorbereitet. Eine grüne Hintergrundfarbe zeigt Ihnen, dass Sie perfekt für den Einsatz von VR vorbereitet sind. Die Aussagen, die nicht zutreffen, sind zugleich ein Hinweis, was zum Einsatz von VR in Ihrem Unternehmen noch fehlt.

Fazit

Virtual Reality ist zwar nicht absolut neu, kommt allerdings in jüngster Zeit so richtig in Fahrt. Im Endkundenbereich ist derzeit ein starkes Interesse am Thema Virtual Reality zu verzeichnen. Der B2B-Bereich erkennt Virtual Reality mehr und mehr als eine Technik, mit der sich auch auf längere Sicht Wettbewerbsvorteiler erreichen lassen. Große Reiseveranstalter, Autohersteller, Hotelketten und Krankenhäuser nutzen VR bereits erfolgreich für Präsentationen, Trainings und den Verkauf. VR hat das Potenzial, viele neue Geschäftsfelder mit veränderten und neuen Arbeitsplätzen zu schaffen.

Weiterführende Beiträge

Faszination Virtual Reality erfolgreich im Unternehmen nutzen

Moderne IT macht Unternehmen attraktiv für Fachkräfte

Daten verändern die Art und Weise, wie Profit zu erwirtschaften ist

1 | 2