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Auf der Suche nach mehr Flexibilität – der Stand bei Open Networking (mit Whitepaper)

Viele Unternehmen haben mit ihrer IT-Infrastruktur das Ende der Fahnenstange erreicht: Mangelnde Flexibilität und zu komplexe IT-Systeme schlagen nicht nur negativ bei der Wirtschaftlichkeit durch, sondern kosten auch Agilität. Offene Standards und Lösungen stellen einen Ausweg dar: Sie sind hoch anpassungsfähig und damit hochflexibel.

Autor: Gerhard Abeska

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Bei den aktuellen Trends im IT-Bereich rangieren Cloud-Computing und Virtualisierung ganz weit oben. Befassen sich Unternehmen mit einem Umstieg, stoßen sie sehr schnell auf proprietäre Lösungen und Tools. Diese werden von vielen Systemhäusern angeboten und haben sicherlich viele Vorteile. Vor allem in wirtschaftlicher Hinsicht: Schließlich wird dabei versucht, vorhandene IT-Infrastruktur weiter zu nutzen, so dass bereits getätigte Investitionen nicht abgeschrieben werden müssen.

Mehr Wachstum durch neue Technologien

Nachteilig aber ist, dass IT-Netzwerke dadurch immer komplexer werden. Damit steigt unter anderem auch der Aufwand bei der Verwaltung dieser komplexen Systeme. Problematisch ist zudem, dass sich Unternehmen damit für einen Anbieter festlegen. Nur dieser kann einzelne Komponenten ersetzen, so dass sie weiterhin mit vorhandenen Bausteinen reibungslos zusammenarbeiten. Neue Technologien haben aber dabei kaum eine Chance, sich durchzusetzen. Die Folge: Flexibilität und Agilität des Unternehmens sinken. So wird das IT-Management beispielsweise nicht schnell genug auf neue Anforderungen der Mitarbeiter reagieren können. Und bei der Implementierung und Verwaltung mobiler Geräte treten unnötige Reibungsverluste auf.

Ein Ausweg aus diesem Dilemma können offene Standards und Systeme bieten, die durch die Open Networking Foundation propagiert werden. Dabei handelt es sich um eine Non-Profit-Organisation, die es sich zum Ziel gesetzt hat, Software-defined Networking (SDN) mit offenen Standards wie dem Open-Flow-Protokoll zu vereinheitlichen und zu verbessern. Zu den Initiatoren der Organisation gehören Internetriesen wie Facebook, Google, Microsoft, die Deutsche Telekom, Verizon und Yahoo.

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Grundlage sind Erkenntnisse aus einem sechsjährigen Forschungsprojekt der Stanford University und der University of California. Danach sind für SDN sind zwei Komponente wichtig: ein Software-Interface (OpenFlow), das prüft, wie die Datenpakete im Netz verschickt werden, sowie ein Management-Interface für unterschiedliche Verwaltungs-Tools.

Die Mitglieder der Open Networking Foundation forcieren die Verbreitung des offenen Standards über freie Lizensierungen von OpenFlow. Zu den aktuellen Mitgliedern zählen namhafte Netzwerkhardware-Hersteller, aber auch Software-Unternehmen. Diese sind überzeugt, dass offene Standards die besten Entwicklungs-Chancen in einem immer wichtiger werdenden Markt schaffen. Laut den Marktforschern von Marketwatch soll der weltweite Umsatz im Bereich von Software-defined Data Center (SDDC) in diesem Jahrbereits  auf insgesamt 19,31 Milliarden US-Dollar steigen („SDDC Market Report 2015-2020“).

Einen aktuellen Überblick über die Marktentwicklung bei Open Networking, den Stand der Technik und die beteiligten Unternehmen finden Sie im Strategiepapier „Fifty Shades of Open Networking“ der US-IT-Beratungsgesellschaft Moor Insights & Strategy. Dieses können Sie hier in deutscher Übersetzung kostenlos herunterladen.

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Auch für die Kundenunternehmen haben offene Standards bei Virtualisierung und Cloud-Computing viele Vorteile. Sie profitieren von dem Mehr an Flexibilität, das sich dadurch ergibt, dass sie Hardware herstellerunabhängig einsetzen und sich so eine optimal passende Lösung zusammenstellen können. Und durch die Trennung von Kontroll- und Weiterleitungsebenen lassen sich Anwendungen unabhängig von Ort ausführen. Da Anwendungen und Plattformen ebenfalls entkoppelt sind, ist es möglich, auch von jedem Gerät aus auf Daten im Netzwerk zuzugreifen.

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