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Das Internet der Dinge als Erfolgsfaktor – IoT in Milchproduktion, Telemedizin und Motorsport

Um Einsatzmöglichkeiten für das Internet der Dinge zu finden, muss man genau hinsehen. Doch es lohnt sich. Wir zeigen Ihnen mit Fallbeispielen, wie IoT die Milchproduktion verbessert, Ärzten die telemedizinische Betreuung chronisch Kranker erleichtert und sogar die Leistung von Fahrern auf der Rennstrecke steigert. Hierbei wird deutlich, wie das "Internet of Things" Unternehmen auf der ganzen Welt dabei hilft, ihr Geschäft auszubauen und sich Wettbewerbsvorteile zu verschaffen.

Autor: Thomas Fischer

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Quelle: Dell

Das Internet der Dinge wirft aktuell für alle produzierenden Unternehmen wichtige Fragen auf. Die vollständige Vernetzung des gesamten Herstellungsprozesses soll zum Beispiel schnellere und effizientere Reaktionen auf Änderungen der Markt- oder Kundenanforderungen ermöglichen. "Selbstständig denkende" Produktionsstätten sind kein brandneues Konzept. Handarbeit ist in führenden Unternehmen bei der Produktion zum großen Teil bereits nicht mehr nötig. Vernetzte Maschinen kommunizieren miteinander, fehlende Elemente werden vom System selbständig bestellt und das Endprodukt entsteht fast wie von selbst. Viele Firmen betrachten heutzutage das Internet der Dinge als große Zukunftschance, mit der Bedeutung einer neuen industriellen Revolution (Industrie 4.0). Inzwischen findet man das IoT aber auch in unerwarteten Einsatzgebieten.

Optimierte Milchproduktion dank IoT

Die Molkerei Chitale  in Indien mit etwa 800 Beschäftigten produziert Milch und Milchprodukte aller Art. Chitale hat beschlossen, sich selbst um die Milchproduktion zu kümmern und so eine Ertragssteigerung pro Kuh anzustreben, anstatt die Milch von diversen Kleinbauern zu beziehen, wie es in Indien sonst üblich ist.

Chitale hat zu diesem Zweck den gesamten Ablauf der Produktion auf Automatisierung umgestellt. Bei der IT-Struktur setzt Chitale dabei eine virtualisierte Plattform und Netzwerk-Switches von Dell ein. Mithilfe eines RFID-Chips erkennt das System jede Kuh eindeutig und vollautomatisch. Die auf dem Chip gespeicherten Daten werden ausgelesen und direkt an das Rechenzentrum der Molkerei übertragen. Das Unternehmen kann auf diese Weise nicht nur die jeweilige Kuh genau identifizieren, sondern weiß auch sofort Bescheid über deren Nahrungsaufnahme, den Zeitpunkt des letzten und des nächstens Melkens sowie über die spezifische Milchproduktion über das Jahr hinweg gesehen. Die Daten geben auch Hinweise auf die gesundheitliche Verfassung jedes Tieres, so dass die Molkerei gegebenenfalls rasch eingreifen kann.

 - Dank aktueller Analysewerkzeuge können große Mengen an Daten sehr rasch und exakt ausgewertet werden. Die Milchproduktion pro Tier konnte die Molkerei Chitale mit dem Internet der Dinge deutlich steigern.

Dank aktueller Analysewerkzeuge können große Mengen an Daten sehr rasch und exakt ausgewertet werden. Die Milchproduktion pro Tier konnte die Molkerei Chitale mit dem Internet der Dinge deutlich steigern.

Quelle: Dell

Chitale hat inzwischen eine tägliche Milchproduktion von circa 500.000 Litern erreicht. Dazu muss der Betrieb ohne Ausfälle jeden Tag 24 Stunden laufen, wozu ein extrem zuverlässiges IT-Netzwerk nötig ist. Das Unternehmen verglich mehrere Anbieter, und die anschließende Entscheidung für Dell Networking M8024-K 10-Gigabit Ethernet, S4810 10-Gigabit Ethernet und S55 1-Gigabit Ethernet Top-of-Rack-Switches hat sich ausgezahlt: Die Molkerei musste seitdem keine Ausfälle der Produktion mehr hinnehmen. Als zusätzlicher Vorteil wird durch die Virtualisierung die offene Plattform abgesichert. Und schließlich kann das Unternehmen sich darauf verlassen, dass bei etwaig auftretenden Fehlern im System das Dell ProSupport-Team innerhalb von vier Stunden einschreitet.

Laden Sie sich das zweiseitige englische PDF-Dokument „ Chitale Dairy improves productivity by increasing network speed and availability“ herunter, um die gesamte Fallstudie im Detail zu lesen.

Mehr Lebensqualität trotz chronischer Krankheit

Die in den USA ansässige Firma „ Health Net Connect“ (HNC) entwickelt hoch spezialisierte telemedizinische Applikationen und beschäftigt ein Expertenteam aus Managern, Systemingenieuren und Programmierern für die Entwicklung und Implementierung von Programmen und Geräten zur Patientendatenerfassung. Mithilfe zahlreicher hochwertiger Sensoren können Einschränkungen der Bewegungsfreiheit bei chronisch Kranken gemindert und damit die Lebensqualität verbessert werden. Dabei müssen natürlich extrem große Mengen an Daten in kürzester Zeit gespeichert und ausgewertet werden. Die Firma war daher auf der Suche nach entsprechend leistungsstarken technischen Lösungen und nach Fachleuten mit fundiertem Know-how im Gesundheitswesen.

HNC entschied sich für die OEM-Lösungen und das Fachwissen von Dell. Maßgebliche Argumente für diese Wahl waren zum Beispiel die Sicherheit, die Schnelligkeit der Reaktionen auf sich ändernde Marktbedingungen, die unkomplizierte Skalierbarkeit der IT-Strukturen und nicht zuletzt die Tatsache, dass HNC jetzt nur noch mit einem einzigen Zulieferer zu tun hatte - anstatt wie früher mit zwölf verschiedenen Anbietern. Auch die umfassende Erfahrung von Dell mit IT im Gesundheitswesen und den in diesem Bereich besonders hohen Anforderungen an die Sicherheit waren Grundlage der Entscheidung von HNC.

 - Das Internet der Dinge wird in Zukunft die Arbeit des medizinischen Personals erleichtern. Wichtige Daten des Patienten können mithilfe von Applikationen für Telemedizin gemessen, erfasst und ausgewertet werden.

Das Internet der Dinge wird in Zukunft die Arbeit des medizinischen Personals erleichtern. Wichtige Daten des Patienten können mithilfe von Applikationen für Telemedizin gemessen, erfasst und ausgewertet werden.

Quelle: Dell

Ob in der Klinik oder beim Patienten zuhause, die Lösung von Dell unterstützt alle Tätigkeiten der telemedizinischen Betreuung. Patientenüberwachung, die keinen Krankenhausaufenthalt erfordert, wird zunehmend an Bedeutung gewinnen, da auf diese Weise die Behandlung chronisch kranker Patienten erleichtert und deren Lebensqualität verbessert werden kann. In-Home VideoDoc heißt die von Health Net Connect speziell für diesen Zweck konzipierte Lösung, die bereits in der Praxis Anwendung findet. Dabei wird den Patienten vom Krankenhaus oder von ihrer Versicherung ein Tablet-PC von Dell (Dell Venue 11 Pro) mit einem vorinstallierten HNC-Programm zur Verfügung gestellt. Über dieses Gerät kann der Patient dann Daten zu seinem Gesundheitszustand an seinen behandelnden Arzt übertragen und diesen sogar, falls nötig, über Videokonferenz zu Rate ziehen. Das Unternehmen hat außerdem vor, diese Lösung in technisch unzureichend entwickelten Ländern anzubieten, etwa in Indien, Mittelamerika oder afrikanischen Ländern. Dabei ist geplant, die Daten per Satellit zu übertragen und die Geräte über Solarmodule mit Strom zu versorgen.

Erfahren Sie mehr über die Vorteile der Verwendung von Dell-Lösungen im Bereich des Gesundheitswesen, indem Sie das vierseitige englische PDF-Dokument „ Health Net Connect teams with Dell OEM Solutions to deliver their product on a global scale“ mit der gesamten Fallstudie herunterladen. Es zeigt, welchen Nutzen Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser aus den umfassenden entsprechenden Erfahrungen des Dell-Teams ziehen können.

Auf dem Weg zur Pole-Position

Auch in völlig anderen Bereichen wie dem professionellen Motorsport kann das IoT eine wichtige und gewinnbringende Rolle spielen. Mensch und Maschine müssen hier optimal zusammenarbeiten, und zahlreiche Sensoren können dazu die erforderlichen Daten erfassen. Eine manuelle Auswertung dieser Informationen wäre aufgrund der Datenmenge und der komplexen Zusammenhänge viel zu zeitraubend und weder zuverlässig noch genau genug. Hierzu werden leistungsstarke Analysewerkzeuge und ein passendes IT-System benötigt.

36 Rennen umfasst die professionelle NASCAR Sprint Cup Series in den Vereinigten Staaten in jeder Rennsaison, und die Mehrzahl der Teams schickt mehrere Wagen und Fahrer an die Startlinie. Die Support-Crew zählt meist mehrere hundert Mitarbeiter.

JTG Daugherty Racing nimmt als eines dieser Teams mit einem einzigen Wagen und Fahrer teil. Tad Gschickter, einer der drei Eigentümer dieses kleinen Rennstalls, fasst die dazu nötige Strategie zusammen: „In einer Branche, in der die Konkurrenz mit mehreren Autos an den Start geht, sind wir gezwungen, besser, schneller und intelligenter als unsere Wettbewerber zu sein.“ Zuerst analysierte das Team hierfür die erfassten Fahrzeugdaten der zurückliegenden Rennen, einschließlich aller zur Optimierung der Leistung verwendeten und vom Bordrechner aufgezeichneten Informationen. Für die begrenzte Dauer einer Saison im Rennsport war der Zeitaufwand für diese Methode schlichtweg zu groß. Es galt, wirksamere Auswertungsverfahren zu finden.

 - Das Team von JTG Daugherty Racing verschaffte sich durch eine fachkundige Auswertung großer Mengen von Sensordaten einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil.

Das Team von JTG Daugherty Racing verschaffte sich durch eine fachkundige Auswertung großer Mengen von Sensordaten einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil.

Quelle: Dell

Die Antwort entdeckte JTG Daugherty bei Dell. Die Firma war dem Team bekannt, da es bereits einige Ruggedized Notebooks von Dell zur Sammlung und Auswertung der Daten nutzte. Dell brachte das Team von JTG Daugherty außerdem mit seinem OEM-Partner General Atomics Electromagnetics Systems (GA-EMS) zusammen, der Programme und Hardware für die kommerzielle Luft- und Raumfahrt und für militärische Anwendungen entwickelt. Dank dieser entscheidenden fachkundigen Unterstützung konnte die Erfassung der Daten beschleunigt und qualitativ verbessert werden. Kitenga Analytics von Dell und eine zentrale IT-Struktur sorgten für die Optimierung der Datenanalyse. Dell PowerEdge R420xr Server mit Dell PowerVault MD1220 Speicher und Dell Networking S60 Switches bilden den Grundstock für diese Komplettlösung.

Für das Team von JTG Daugherty haben sich diese Entscheidung und die damit verbundene Investition ausgezahlt. Laut Tad Gschickter ist der Aufstieg des Teams von Platz 31 auf Platz 13 in der Gesamtwertung der NASCAR Sprint Cup Series auf die Verwendung der Lösungen von Dell und dessen Partner zurückzuführen. Das JTG Daugherty Racing Team startet so mit ganz anderen Voraussetzungen in die neue Rennsaison.

Erfahren Sie mehr über die Vorteile der Verwendung von IoT im Bereich des Autorennsports, indem Sie das dreiseitige englische PDF-Dokument „ JTG Daugherty Racing“ (1,1 MByte) mit der gesamten Fallstudie herunterladen.

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