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Desktop-Virtualisierung

Risikofaktor Arbeitsplatz-PC: So wird er endlich sicher

Im IT-Bereich liegen Strategien zur Virtualisierung derzeit voll im Trend. Oft führen Unternehmen die Desktop-Virtualisierung anlässlich der Modernisierung oder des Austauschs von überholter Hardware oder des Betriebssystems ein. Die schon länger verwendete Server-Virtualisierung in Rechenzentren zeigt die Vorzüge der Technologie: Stark verminderte Ausgaben, ein deutlich geringerer Ressourcenbedarf und hohe Flexibilität bei sich ändernden Erfordernissen. Aufgrund dieser Ergebnisse werden Virtualisierungstechniken nun auch für den Desktop-PC eingesetzt.

Autor: David Göhler 

Der klassische Arbeitsplatz-PC ist nicht nur in der Anschaffung teuer, sondern er verursacht auch besonders hohe Verwaltungskosten. Allein die Installation der Anwendungen auf jedem einzelnen PC und die Gewährleistung von Verfügbarkeit und Sicherheit stellen einen Aufwand dar, den sich viele Unternehmen nicht mehr leisten wollen.

 - Die Desktop-Virtualisierung geschieht im Rechenzentrum innerhalb des Unternehmens oder bei einer externen Hosting-Firma.

Die Desktop-Virtualisierung geschieht im Rechenzentrum innerhalb des Unternehmens oder bei einer externen Hosting-Firma.

Quelle: Dell

Eine brandaktuelle Technologie

Die Virtualisierung der Desktops bietet eine Menge an Vorzügen. Betriebssystem und Anwendungen werden dabei von der PC-Hardware getrennt und laufen stattdessen auf virtuellen PCs im Data Center anstatt auf herkömmlichen Arbeitsplatz-PCs. Der Standort des Rechenzentrums – im Unternehmen oder außerhalb bei einem Hosting-Anbieter – spielt keine Rolle. Da das Endgerät nur zu Ausgabe und Virtualisierung benötigt wird, werden an dessen Hardware je nach Virtualisierungs-Methode nur noch geringe Anforderungen gestellt. Daher können hier auch sogenannte Thin Clients zum Einsatz kommen.

Allein der Wegfall oder die Verringerung die der Wartungsarbeiten an den Desktop-PCs der Mitarbeiter reduziert den Arbeitsaufwand des IT-Teams schon deutlich. Arbeitsplätze können zudem im Handumdrehen eingerichtet oder verlagert werden. Die Instandhaltung geschieht zentral. Da die Daten zentral auf dem Server gespeichert sind und nicht auf einer lokalen Festplatte, steht den Mitarbeitern bei einem Schadensfall die gewohnte Arbeitsumgebung schnell wieder voll zur Verfügung.

Desktop-Virtualisierung auf einem Host

Zur Desktop-Virtualisierung können verschiedene Techniken verwendet werden, die sich in erster Linie dadurch unterscheiden, wo das Betriebssystem läuft:

  • auf dem lokalen PC oder
  • im Rechenzentrum.

Der Einsatz einer virtuellen Maschine (VM) ist nicht bei allen Arten der Desktop-Virtualisierung erforderlich.

Wenn die Virtualisierung an einen Host gebunden ist, muss jeder einzelne Client-PC über eine kontinuierliche Verbindung mit einer virtuellen Maschine im Data Center vernetzt sein. Bei der Methode Shared Hosted Service, auch Remote Desktop Service oder Terminal-Service genannt, greift der Nutzer dagegen über eine Netzwerkverbindung auf einen Shared Desktop auf einem Server zu. Unter dem Begriff "host-basierte physikalische Maschine" versteht man ein Verfahren, bei dem das verwendete Betriebssystem auf einem physikalischen Server im Rechenzentrum läuft.

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