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Business Intelligence macht Unternehmen fit für globale Märkte

Business Intelligence (BI) ist eine wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche Planung und Einführung von Industrie 4.0 sowie des Internet of Things (IoT). Die intelligente Nutzung von Daten gewinnt in diesem Kontext weiter an Bedeutung. Mit State-of-the-art-IT-Systemen und individuellen Konzepten können Unternehmen BI in vielen Bereichen erfolgreich einsetzen.

Autor: Petra Adamik

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Quelle: Fotolia

Disruptive Technologien verändern Märkte und Industrien mit einer bislang nicht gekannten Dynamik. Analog dazu gewinnt die punktgenaue Auswertung von Prozessen und Daten im Geschäftsleben eine immer größere Bedeutung. Business Intelligence Anwendungen schaffen die Basis für neue Geschäftsmodelle und machen die ausgewerteten Daten damit zum wichtigsten Rohstoff der digitalen Geschäftswelt. BI-Lösungen sind in der Lage, große und komplexe sowie sich verändernde Datenmengen schnell und flexibel auszuwerten. 

Verantwortliche erhalten damit eine Entscheidungsgrundlage für analytisches Handeln – und dies bei kurzen Reaktionszeiten. Im globalen Wettbewerb und bei immer kürzeren Innovationszyklen ist das ein wesentlicher wirtschaftlicher Faktor. Detaillierte Datenanalysen sind daher heute die wichtigste Basis für strategische und operative Entscheidungen, denn Geschäftsabläufe lassen sich auf diese Weise profitabler und effizienter gestalten.

Mittelstand tendiert zu Business-Intelligence-Applikationen

Welche Vorteile sich mit Business Intelligence im Geschäftsleben erzielen lassen, ist bei den Unternehmen inzwischen auf breiter Front angekommen. Auch der Mittelstand setzt verstärkt auf BI-Anwendungen, um agiler zu werden sowie seine Prozesse transparenter und produktiver zu machen. Das spiegelt sich auch in der Marktentwicklung nieder, wie eine wenige Monate alte Stichprobe des Marktforschungs- und Beratungsunternehmens Lünendonk belegt. Demnach boomt der Markt für Business-Intelligence-Software und wächst in Deutschland bereits seit mehreren Jahren deutlich stärker als der IT-Gesamtmarkt. Die auf Business Intelligence und Business Analytics spezialisierten Standard-Software-Unternehmen blicken auf ein überaus erfolgreiches Jahr 2014 zurück und konnten beim Umsatz erneut kräftig zulegen, heißt es in der Lünendonk-Analyse. Die analysierten Unternehmen konnten ihre Umsätze 2014 im Durchschnitt um 10,0 Prozent gegenüber 2013 steigern. Im Vergleich dazu ist der gesamte Markt für Standard-Software im vergangenen Jahr mit einer Steigerung von 5,4 Prozent deutlich schwächer gewachsen.

Für Mario Zillmann, Autor der Stichprobe wird diese Entwicklung durch mehrere Faktoren vorangetrieben: „Digitalisierung, zunehmende Vernetzung sowie das Internet of Things (IoT) bedeuten in der Konsequenz vor allem, dass deutlich mehr Daten innerhalb und außerhalb der Unternehmensorganisationen entstehen. Immer mehr Unternehmen entwickeln auf Basis von Massendaten ganz neue Geschäftsmodelle oder steuern auf dieser Grundlage ihre Geschäftsprozesse in Echtzeit noch effizienter und flexibler.“

Zur Sammlung, Speicherung und Auswertung der vorhandenen Informationsmassen setzen Kunden daher in immer mehr Bereichen Software für Business Intelligence, Business Analytics sowie Big Data Analytics ein. Zuverlässige Geschäftsdaten sind für das Management entscheidend. Darüber hinaus bilden sie in nahezu allen Branchen eine fundierte Basis die hilft, Chancen zeitnah zu erkennen sowie potentielle Risiken und nicht zuletzt den Optimierungsbedarf aufzudecken und rechtzeitig entsprechende Maßnahmen einzuleiten, um das Unternehmen in eine stabile Zukunft zu führen.

BI kommt auch aus der Wolke

Der Markt reagiert auf das zunehmende Interesse der Anwender und offeriert immer leistungsfähigere, dabei einfach zu handhabende professionelle Lösungen. Preiswerte BI-Lösungen aus der Cloud erfordern in der Regel keine spezielle Hardware und ermöglichen es darum auch kleineren Unternehmen, in die Welt der professionellen Datenanalyse einzusteigen. Cloud-basierte BI-Anwendungen sprechen allerdings mittlerweile auch große Unternehmen an, die zum Großteil bereits seit Jahren mit BI arbeiten. Diese Klientel hat die Vorbehalte gegenüber der Cloud abgelegt - nicht zuletzt, weil eigene IT-Ressourcen geschont werden sollen und die Kostenmodelle der Cloud-Provider attraktiv sind. Deutsche Rechenzentren mit ihren hohen Sicherheitsstandards nehmen zudem datenschutzrechtlichen Bedenken den Wind aus den Segeln.

Um geschäftsrelevante Entscheidungen mit klar strukturierten Daten zu unterstützen, müssen BI-Lösungen in der Lage sein, Daten von unterschiedlichen Plattformen und aus einer Vielzahl von Quellen, wie Big-Data, Data Warehouses oder den hauseigenen ERP-Systemen zu generieren. Standardisierte Schnittstellen sind daher zwingend notwendig, um rasche und verlässliche Daten auf unterschiedlichen Ebenen zu filtern und auszuwerten. Gerade die erfolgreiche Umsetzung von Industrie 4.0 beispielsweise erfordert den Brückenschlag zwischen der klassischen IT und den IT-gestützten Produktions-Applikationen. Nur so lassen sich relevante Ergebnisse erzielen.

Mit detaillierten Analysen lässt sich dann berechnen, in welchem Produktionssegment intelligente Bauteile eingesetzt werden sollten, um die Leistungsfähigkeit von Maschinen besser zu berechnen. BI-Analysen helfen auch dabei, freiwerdende Produktionskapazitäten frühzeitig zu erkennen und dadurch Standorte zu entlasten, an denen es eng wird. Damit können Unternehmen ihre Ressourcen besser einsetzen, die Produktivität steigern, Lieferzeiten verkürzen und Kosten sparen. Auf diese Weise lassen sich die Herausforderungen des digitalen Zeitalters komfortabel bewältigen sowie Wettbewerbsposition in globalen Märkten festigen oder sogar ausbauen.