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Mit konvergenten Appliances Unternehmensstandorte problemlos ans Rechenzentrum anschließen

Unternehmen, die mehrere Niederlassungen über ein zentrales Rechenzentrum versorgen, stehen vor einer großen Herausforderung: Aus Kostengründen soll die IT-Infrastruktur einer Zweigstelle nicht überdimensioniert sein. Andererseits müssen Performance, Effizienz und Zuverlässigkeit den Anforderungen des Standortes gerecht werden. Genau diesen Anspruch erfüllen konvergente Lösungen.

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Quelle: Dell

Autoren: Reiner König, Stefan Schasche

Zahlreiche Unternehmen sind mit der Tatsache konfrontiert, dass ihre Standorte oder Filialen über viele Städte oder Länder verteilt sind. Dadurch ergibt sich geradezu zwangsläufig ein typisches Strickmuster der IT Infrastruktur: Kundendatenbanken, Netzwerk-Services, Update-Dienste und Backup-Prozesse sind am Hauptstandort in einem Rechenzentrum gebündelt. Die externen Standorte sind über VPN, WAN oder andere Gateways an diese Infrastruktur angebunden. In Zeiten von Big Data und stark anwachsenden Datenmengen kann dieses Szenario aber zu gravierenden Problemen führen. Die IT-Performance der Remote-Standorte leidet zwangsläufig, wenn veraltete oder falsch konzipierte Hardware zum Einsatz kommt. Die drohenden Konsequenzen: Es kommt zu Netzwerk-Ausfällen und langsamen Datentransfers, welche die Produktivität der Mitarbeiter gefährden.

Dennoch zögern viele Unternehmen, den Umbau der IT-Infrastruktur anzupacken, etwa eine Verlagerung von Rechen- oder Speicherkapazitäten in die Niederlassungen. Sie befürchten Prozessstörungen und unnötige Kosten. Die externen Standorte, die der IT-Profi auch als „ROBO-Umgebungen“ (Remote Offices and Branch Offices) klassifiziert, verfügen in der Regel nicht über geeignete Räumlichkeiten, um dort leistungsstarke und aufwendig gekühlte Server unterzubringen. Den Zukauf oder die Anmietung weiterer Räume, nur um darin zusätzliche Hardware unterzubringen, lehnen IT Manager nachvollziehbar aus Kostengründen ab.

Ohne entsprechende Unterbringung in einem separaten Raum kann ein Server eine starke Lärmquelle darstellen und bei der Arbeit und beim Telefonieren stören. Und schlussendlich erfordern selbst kleine, dezentrale Rechenzentren den Einsatz von IT-Fachleuten. Um es auf den Punkt zu bringen: Über verteilte Standorte eine IT Infrastruktur nach konventionellem Data-Center-Konzept zu realisieren, ist kein zielführender Ansatz.

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Konvergente Appliances als Lösung

Abhilfe versprechen Converged-Appliances. Diese vollständig vorkonfigurierten Server basieren häufig auf Intel® Xeon® Prozessoren. Ihr großer Vorteil besteht darin, dass alle erforderlichen Data-Center-Komponenten in einer Geräteeinheit (Appliance) zusammengefasst sind. Womit sie eine Reihe von Anforderungen für einen Filialeinsatz erfüllen:

  • Das Geräte-Management ist viel einfacher, weil alles vorkonfiguriert ist. Somit sind Kompatibilitätsprobleme weitestgehend ausgeschlossen.
  • Verringerte Kühlungsanforderungen, wodurch geringere Energiekosten anfallen.
  • Der Verkabelungsaufwand reduziert sich auf ein Minimum.

Allerdings muss man berücksichtigen, dass auch konvergente Appliances eigentlich für den Einsatz in großen Rechenzentren konzipiert sind. Für den Einsatz in ROBO-Umgebungen sind auch sie immer noch überdimensioniert. Zudem ist der Bedarf an Kühlung, Stromzufuhr oder Stellfläche zwar geringer, doch für kleine Büros immer noch zu hoch. Es bedarf also einer Sonderform konvergenter Appliance-Lösungen, welche die standortspezifischen Anforderungen berücksichtigt.

Hyperkonvergente Lösungen: Ideal für ROBO-Umgebungen

Die großen PC-Hersteller wie Dell haben deswegen genau solche ROBO-spezifischen Lösungen entwickelt. Es handelt sich dabei um sogenannte hyperkonvergente Appliance-Systeme. Dell hat ein großes Sortiment derartiger Geräte im Angebot. Sie reichen von der konvergenten Blade-Plattform mit branchenweit führender Dichte, Effizienz, Skalierbarkeit und Leistung bis hin zur All-In-One-Lösung mit Servern, Massenspeichern und Netzwerkkomponenten.

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Quelle: Dell

Dazu zählt beispielsweise der Dell PowerEdge VRTX. Der Server ist mit CPUs der Intel® Xeon® Prozessor E5-2600 Produkt Familie ausgestattet und profitiert von der engen Anbindung von Massenspeicher und Datenverarbeitungsknoten. Der entscheidende Vorteil ist eine Leistungsverbesserung durch die Beschleunigung routinemäßig anfallender Workloads. Diese hyperkonvergente Appliance-Plattform ermöglicht eine höhere Datenbankleistung als etwa ein Legacy-System, das herkömmliche Servern, Massenspeicher und Netzwerkkomponenten umfasst.

Die gesteigerte Anwendungsleistung wird zwangsläufig in einer besseren Mitarbeitereffizienz resultieren, denn Warte- oder Ausfallzeiten sind passé. Zugleich erfolgt eine Entlastung der IT vor Ort, weil sich die Appliances remote warten lassen und mit der gleichen Software laufen wie die Server im Haupt-Rechenzentrum. Eine Einarbeitung durch die Unternehmens-IT ist somit überflüssig.

Hyperkonvergente Appliances sind flexibel skalierbar

Hyperkonvergente Systeme bieten aber noch weitere Vorteile: Sie sind frei skalierbar und lasen sich bei steigenden Anforderungen schnell anpassen. Aufgrund der hohen Dichte und der daraus resultierenden kleinen Abmessungen wachsen diese Appliances problemlos mit dem Unternehmen, Platzprobleme muss man also nicht befürchten. Das ist vor allem für Standorte von Bedeutung, die sich aufgrund der baulichen Bedingungen nur schlecht für den Einsatz hoch performanter Server eignen. Ein Pluspunkt für den Dell PowerEdge VRTX: Sein Gehäuse findet unter jedem Schreibtisch Platz. Da er fast zwanzig Prozent weniger Energie als eine von der Leistung vergleichbare Legacy-Lösung verbraucht und mit weniger Kühlung auskommt, arbeitet er angenehm leise. Der PowerEdge VRTX ist somit sogar in Räumen mit Publikumsverkehr einsetzbar. Mehr Informationen zum Thema und weitere Argumente für den Einsatz hyperkonvergenter Appliances an ROBO-Standorten finden Sie im Whitepaper zum kostenlosen Download.

Fazit

Hyperkonvergente Appliances sind probate Alleskönner für den ROBO-Einsatz. Für Unternehmen, die ihren Zweigstellen, Außenstellen oder Filialen eine leistungsstarke IT bereitstellen möchten, lohnt es sich, diesen praktikablen Lösungsansatz bei ihren IT-Evaluierungen und -Planungen zu berücksichtigen.

Maßgeschneiderte und vorkonfigurierte hyperkonvergente Appliances bieten im Vergleich zu klassischen Servern, beziehungsweise einer WAN-Anbindung ans Firmennetz, eine höhere Leistung bei gleichzeitig geringeren Anforderungen hinsichtlich Stellfläche und Stromverbrauch. Unterm Strich steigern sie die Effektivität von ROBO-Standorten. Sie ermöglichen schnelle Zugriffszeiten, garantieren hohe Zuverlässigkeit und bieten eine verbesserte Gesamtperformance. Gleichzeitig bleiben die IT-Anforderungen vor Ort gering, weil sich hyperkonvergente Appliances remote managen und warten lassen. Dank hyperkonvergenter Lösungen sind verteilte Unternehmens-Standorte für heutige wie kommende Anforderungen gut gerüstet.

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