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Mittelstandsstudie: Mehr Umsatz dank zukunftsfähiger IT

Die Informationstechnologie spielt für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen eine Schlüsselrolle. Die IDC-Studie „Die Zukunftsfähigkeit im deutschen Mittelstand“, für die im Jahr 2015 rund 200 mittelständische Betriebe in Deutschland befragt wurden, hat die kritischen Erfolgsfaktoren ermittelt. Die Studie ist Bestandteil einer global durchgeführten Befragung von 2.529 Unternehmen.

Autor: Thomas Fischer

 - Quelle: Dell

Quelle: Dell

Optimierte Geschäftsprozesse sind entscheidende Bausteine für den Unternehmenserfolg – in der Großindustrie ebenso wie bei mittelständischen Betrieben. Eine Schlüsselrolle kommt dabei der Informationstechnologie zu. Erfolgreiche Industrie-4.0-Szenarien im produzierenden Gewerbe zeigen, wie moderne IT-Strukturen den Umsatz steigern und die Kosten senken. Auch im Gesundheitswesen sind Erfolge durch den Einsatz moderner IT-Strukturen nachweisbar, zum Beispiel durch das Zusammenspiel von Mess- und Überwachungsgeräten über das Internet der Dinge (IoT).

Das sind Belege dafür, dass die eingesetzte Informationstechnologie wesentlich über die Wettbewerbsfähigkeit entscheidet. Daraus ergibt sich für IT-Verantwortliche zwangsläufig die Herausforderung, die IT-Strukturen in ihren Unternehmen unter Aktualitätsaspekten ständig im Blick zu behalten und gegebenenfalls anzupassen. Unflexible und kostenintensive Altstrukturen sollten möglichst zeitnah auf den neuesten Stand gebracht werden, denn nur so lässt sich die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens gewährleisten.

Innovative Technologien wie Cloud Computing und Big Data sorgen für eine flexiblere und agilere IT, die sich in den Geschäftsergebnissen niederschlägt. Das ist das Ergebnis einer Studie über die Zukunftsfähigkeit im Mittelstand, die das Marktforschungsunternehmen IDC (International Data Corporation) im Auftrag von Dell im Jahr 2015 durchgeführt hat.

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Quelle: IDC und Dell

Datenbasis der Studie zur Zukunftsfähigkeit

Für die international angelegte Studie befragte IDC die IT-Leiter und -Verantwortlichen in weltweit 2529 Unternehmen mit 100 bis 4999 Mitarbeitern. Deutschland war dabei mit 202 Unternehmen aus dem Mittelstand vertreten. Von diesen fiel jeweils rund die Hälfte in die Größenordnung 100 bis 999 und 1.000 bis 4.999 Mitarbeiter. Die Branchenverteilung zeigt das Diagramm oben.

Die Ergebnisse der Befragung der deutschen Unternehmen sind Basis der separaten Untersuchung „Die Zukunftsfähigkeit im deutschen Mittelstand“. Durch den Vergleich mit den Daten der internationalen Mitbewerber liefert diese Studie ein aktuelles Bild der Zukunftsfähigkeit deutscher Unternehmen.

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Kriterien für die Zukunftsfähigkeit

Für die Beurteilung der Zukunftsfähigkeit der IT-Strukturen entwickelte IDC einen speziellen Index, der deutlich macht, ob und in wie weit ein Unternehmen für den Wettbewerb gewappnet ist. Dieser beruht auf der Bewertung dieser vier IT-Bereiche:

  • Konvergente Rechenzentren: Der Einsatz integrierter Systeme vereinfacht die IT-Infrastruktur eines Rechenzentrums. Solche Systeme sind skalierbarer und ermöglichen einen effektiveren Betreib des Rechenzentrums.
  • Cloud Computing: Mit Cloud-Technologien können Unternehmen flexibler und agiler auf Geschäftsanforderungen reagieren. Applikationen und Daten lassen sich ortsunabhängig bereitstellen. Mitarbeiter sind so flexibler, und die Produktivität wächst.
  • Big Data und Analytics: Durch die konsequente Auswertung aller Daten aus Produktion und Geschäftsbetrieb können Unternehmen zeitnah mit einer sicheren Entscheidungsbasis auf Veränderungen reagieren. Dabei anfallende Informationen für Kunden kommen der Kundenbindung zugute.

  • Zukunftsorientierung der IT-Organisation: Die systematische Optimierung von IT-Strukturen und Prozessen gewährleistet ein nachhaltiges Ergebnis der Investitionen in den drei obigen Bereichen.


Anhand der Befragungsergebnisse aus diesen Bereichen zusammen mit anderen Daten teilten die Marktforscher die Unternehmen in vier Kategorien ein:

  • gegenwartsorientiert (Current Focused)
  • zukunftsbewusst (Future Aware)
  • zukunftsorientiert (Future Focused)
  • Zukunftsvorreiter (Future Creators)

Diese decken die Skala von „sehr abwartendes Reagieren auf zukünftige Anforderungen“ (= gegenwartsorientiert) bis „sehr gut gerüstet und setzen Standards für kommende Entwicklungen“ (= Zukunftsvorreiter) ab. Danach ergab sich bei der Beurteilung der Zukunftsfähigkeit der IT deutscher Unternehmen dieses Bild im Vergleich zum internationalen Mitbewerb:

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Quelle: IDC und Dell

Zukunftsfähigkeit zahlt sich aus

Die Studie belegt einen signifikanten Zusammenhang zwischen dem Grad der Zukunftsfähigkeit der Unternehmens-IT und verschiedenen betrieblichen Kennzahlen: Zukunftsvorreiter waren in den letzten drei Jahren beispielsweise deutlich erfolgreicher bei der Verbesserung von Kundenzufriedenheit, Umsatzwachstum und Gewinn als gegenwartsorientierte Unternehmen. Auch die Zeit bis zur Marktreife von neuen Produkten verkürzt sich mit zunehmendem Grad der Zukunftsfähigkeit der IT.

Aber auch Firmen, die zum Zeitpunkt der Studie in die Kategorie Zukunftsvorreiter fielen, dürfen bei ihrer Innovationsfähigkeit hinsichtlich der IT-Struktur nicht nachlassen. Sie müssen sich vielmehr fortlaufend an den Entwicklungen neuer Technologien sowie an sich wandelnden Geschäftsprozessen und Kundenbedürfnissen ausrichten. Eine auf Flexibilität und Agilität hin optimierte IT-Struktur ist ein Erfolgsfaktor dafür, den erreichten Wettbewerbsvorsprung nicht zu verlieren.

Konvergente IT-Strukturen

Viele Unternehmen in Deutschland haben inzwischen ihre Vorbehalte gegenüber Cloud-Lösungen aufgegeben. Dies gilt nicht nur für Inhouse-Lösungen, sondern auch für die Zusammenarbeit mit externen Rechenzentren. Das zeigen die Befragungen von IDC.

Neben dem Cloud Computing wächst auch der Einsatz von konvergenten IT-Strukturen („Converged Systems“). Als konvergent werden kompakte IT-Systeme mit vorkonfigurierten und aufeinander abgestimmten Komponenten bezeichnet. Bei diesen spielen Server-Hardware, Speicher- und Netzwerkkomponenten sowie die Software für das komplette Management optimal zusammen. Solche IT-Systeme lösen nicht nur Platzprobleme im Rechenzentrum. Sie lassen sich auch schneller implementieren und effizienter betreiben. Konvergente IT-Strukturen sind zudem einfach skalierbar und sorgen so für den nötigen Zuwachs an Agilität und Performanz.

Die Vorteile konvergenter IT-Strukturen für die Zukunftsfähigkeit der IT sollten Unternehmen bei allen anstehenden Modernisierungen berücksichtigen. Das legen auch die Antworten der Teilnehmer an der IDC-Studie nahe: Die meistgenannten Vorteile, die von konvergenten Systemen erwartet werden, sind

  • geringere Betriebskosten
  • die höhere Verfügbarkeit von Anwendungen
  • eine bessere Auslastung der Ressourcen
  • die höhere Produktivität der IT-Mitarbeiter
  • Verbesserung der Business-Agilität
  • eine höhere Flexibilität.
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Quelle: IDC und Dell

Gleichwohl stellt die Modernisierung der IT-Strukturen immer eine besondere Herausforderung dar. Dies betrifft zum einen den Kostenfaktor. Zum anderen erfordert die Integration moderner Systeme und Technologien in die vorhandene IT-Struktur erhöhtes Augenmerk auf die Sicherheit. Beides sollte jedoch keine Hinderungsgründe für die Modernisierung der IT sein. Denn die Verbesserung und Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit lohnen den Aufwand.

Fazit

Die IDC-Studie zur Zukunftsfähigkeit von Unternehmen zeigt, dass sich Firmen mit modernen IT-Technologien Wettbewerbsvorteile verschaffen können. Das betrifft nicht nur das aktuelle Tagesgeschäft, sondern auch die zukünftige Reaktionsfähigkeit auf Veränderungen im gesamten geschäftlichen Umfeld. Eine flexible und agile IT-Struktur ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen. Die Untersuchung zeigt jedoch auch, dass der deutsche Mittelstand im Vergleich mit internationalen Wettbewerbern hier noch Nachholbedarf hat. Rund ein Viertel der teilnehmenden Unternehmen aus Deutschland verharren noch auf ihren althergebrachten IT-Strukturen und zögern beim Einsatz zukunftsträchtiger Technologien.

Ausgangspunkt für die Verbesserung und Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit muss eine realistische Analyse der aktuell eingesetzten IT-Strukturen und -Technologien sein. Anhand dieser lässt sich bewerten, wie es um die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens bestellt ist. Davon ausgehend müssen dann die passenden Strategien entwickelt und umgesetzt werden. Ein schrittweises Vorgehen bei der Modernisierung ist in der Regel erfolgversprechender als radikale Umbauten, die die Organisation überfordern würden. Um sich dabei nicht zu verzetteln, empfiehlt sich die Unterstützung durch einen externen Partner. Große Erfahrung hat hier zum Beispiel Dell. Dieser Partner hat für nahezu alle Branchen und Unternehmensgrößen passende konvergente Systemlösungen im Portfolio und liefert auch Know-how, Beratung und den nötigen Support

Ausführliche Informationen zur IDC-Studie finden Sie im 20-seitigen Whitepaper „Die Zukunftsfähigkeit der IT im deutschen Mittelstand“, das Sie kostenlos herunterladen können.

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