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Wettbewerbsfähigkeit sichern mit effizienten Cloud-Lösungen

Traditionelle IT-Systeme sind zur Bewältigung der digitalen Transformation nicht ausreichend. Daher setzen die IT-Verantwortlichen in vielen Firmen heute auf den effizienten Einsatz von Cloud Computing – agile IT-Infrastrukturen mit dynamischen Services aus der Cloud sichern so die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens.

Autor: Johannes Klostermeier

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Quelle: magann, de.fotolia.com

Bob Parker, Vice President Research beim Marktforschungsunternehmen IDC bringt es auf den Punkt: „Die Digitalisierung der Geschäftsprozesse gibt den Unternehmen die Chance, ihre Kundenbeziehungen neu zu definieren und die Produktivität auf ein neues Niveau zu heben.“ Bei der digitalen Transformation geht es also um nicht weniger als die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Dieses Thema wird nach Einschätzung des IDC-Analysten bis Ende 2017 bei zwei Dritteln der 2.000 weltweit größten Unternehmen bereits zum Dreh- und Angelpunkt der Geschäftsstrategie. Die Digitalisierung bislang manueller Geschäftsprozesse soll die Produktivität in Zukunft verdoppeln, so die Erwartungen.

Voraussetzung für die Zukunftsfähigkeit ist jedoch eine leistungsfähige und flexible IT-Infrastruktur. In dieser spielen Services aus der Cloud eine zentrale Rolle. Das zeigt die aktuelle IDC-Studie „Hybrid Clouds Deutschland 2015/16“. Bei der Befragung nannten die Anwender („Fachbereiche“) Cloud Computing neben Big Data Analytics und Anwendungen für mobiles Arbeiten als eine der Schlüsseltechnologien des digitalen Wandels.

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Quelle: Quelle: IDC

Erweiterung der IT-Infrastrukturen durch Cloud-Lösungen

Für die IT-Verantwortlichen in Unternehmen stellt die digitale Transformation eine Verdopplung der Aufgabenbereiche dar. Auf der einen Seite müssen zur Sicherung des aktuellen Tagesgeschäfts die vorhandenen IT-Systeme und -Strukturen – vor allem Kernsysteme wie ERP und CRM – am Laufen gehalten und schrittweise modernisiert werden. Auf der anderen Seite sind agile, flexible und leistungsfähige IT-Infrastrukturen aufzubauen, welche die Herausforderungen der Digitalisierung bewältigen und so die Zukunftsfähigkeit der Unternehmen sicherstellen.

Mehr als zwei Drittel aller IT-Investitionen in Deutschland fließen derzeit noch immer in die Hege und Pflege der vorhandenen IT-Infrastrukturen und Anwendungslandschaften. Erst ein Drittel geben Unternehmen für neue dynamische Strukturen aus, die auf Flexibilität, Agilität und Skalierbarkeit ausgelegt sind und so den Anforderungen der digitalen Transformation Rechnung tragen. Das belegen die Ergebnisse einer aktuellen Studie der Marktforscher von Crisp Research.

Die neuen IT-Strukturen müssen immer mehr mobile Applikationen, Big Data, Social Media, Business Analytics und das Internet der Dinge (Internet of Things – IoT) bedienen. Diese Anforderungen werfen für IT-Verantwortliche viele Fragen bezüglich der „richtigen“ Cloud-Lösung auf, die die Unternehmens-IT zukunftsfähig machen: Private, Public oder als Kombination die Hybrid Cloud?

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Private Cloud: Kompatibilität kombiniert mit Sicherheit

In der Praxis beginnt die Transformation der IT-Infrastruktur meist mit einer Private Cloud. Durch Virtualisierung der Serverlandschaft und Standardisierung der IT-Services verwandelt sich die IT-Abteilung zum Dienstleister für die unternehmensinternen Fachbereiche. Diese Abteilungen können bei konsequenter Implementierung einer Private-Cloud-Struktur die nötigen IT-Ressourcen über ein Self-Service-Portal selbst buchen und umgehend nutzen.

Vorteile bietet die Private Cloud auch hinsichtlich der Weiterverwendung vorhandener IT-Systeme. Durch die Cloud-Migration können Kernsysteme und Legacy-Anwendungen kostengünstiger und flexibler betrieben werden – ein wichtiger Schritt für die Zukunftsfähigkeit. Gerade wenn es um große ERP-Systeme wie SAP geht, sind Private-Cloud-Lösungen in Unternehmen sehr beliebt.

Die Aspekte Sicherheit, Datenschutz und Compliance sprechen ebenfalls für die Private Cloud. Da die IT-Struktur und die Daten in der Hand des Unternehmens bleiben, hat es auch alle Sicherheitsfragen unter eigener Kontrolle.

Laut dem vom Branchenverband Bitkom in Zusammenarbeit mit der Beratungsgesellschaft KPMG erstellten „Cloud Monitor 2015“ setzen bereits 39 Prozent der deutschen Unternehmen Private Clouds ein. Weitere 29 Prozent sind in der Planungsphase.

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Quelle: KPMG/Bitkom

Public Cloud: Infrastruktur- und Softwareservices für mehr Flexibilität

Der „Cloud Monitor 2015“ zeigt auch bei Public-Cloud-Lösungen einen leichten Anstieg. Hemmschuh sind hier die in den meisten Unternehmen nach wie vor bestehenden Sicherheitsbedenken. Nichtsdestotrotz weisen Anbieter von IaaS (Infrastructure as a Service) – also von externer Rechenleistung und Speicherplatz – und Applikationen im SaaS-Modell (Software as a Service) weiterhin Zuwachsraten aus.

Der Vorteil von IaaS für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen liegt vor allem darin, dass kurzfristig auf temporäre Auftrags- oder Saisonspitzen reagiert werden kann, ohne in eigene IT-Strukturen zu investieren. Darüber hinaus gewinnt IaaS auf Cloud-Basis immer mehr Bedeutung bei Datensicherung, Archivierung, Disaster Recovery und Business-Continuity-Lösungen. Bei SaaS spielen E-Mail, Messaging, Groupware oder Kollaborationslösungen die wichtigste Rolle. Daneben kommen auch CRM sowie Telefonie- und VoIP-Lösungen immer häufiger aus einer Public Cloud.

Im „Cloud Monitor 2015“ lautet daher ein Fazit zum Public Cloud Computing: „Die Grundsatzfrage nach einem Einsatz von SaaS-Lösungen stellt sich in vielen Branchen nicht mehr. Vielmehr rückt die Frage in den Vordergrund, für welche Bereiche des Unternehmens SaaS-Lösungen den höchsten Wettbewerbsvorteil bringen, ohne die Risiken aus den Augen zu verlieren.“

Hybrid Cloud: Cloud-Kombinationen auf dem Weg zum Normalfall

In allen Unternehmen, in denen Public-Cloud-Dienste eingesetzt werden, entstehen fast zwangsläufig hybride Cloud-Strukturen. Schließlich dürfen die externen Dienste nicht als losgelöste Parallelwelt neben den internen IT- und Private-Cloud-Strukturen betrieben werden, sondern müssen integriert werden. Die Marktforscher von Gartner gehen davon aus, dass im Jahr 2017 weltweit bereits mehr als die Hälfte der großen Unternehmen Hybrid-Cloud-Infrastrukturen nutzen wird. Solche Strukturen werden damit praktisch zum Normalfall einer zukunftsfähigen Unternehmens-IT. Das wesentliche Merkmal einer Hybrid Cloud ist laut Gartner, dass einzelne Services und/oder Daten nahtlos zwischen den jeweiligen Public- und Private-Cloud-Strukturen verschoben werden können.

Die zunehmende Bedeutung von Hybrid Clouds für die Unternehmens-IT-Landschaft auch in Deutschland zeigt die IDC-Studie „Hybrid Clouds 2014/2015“. Nach ihr setzten 2015 bereits 20 Prozent der befragten deutschen Unternehmen hybride Cloud-Strukturen ein, ein sattes Wachstum um ein Drittel im Vergleich zum Vorjahr. Dieser Trend dürfte sich noch wesentlich verstärken. Denn nach der Studie planen 57 Prozent der befragten Unternehmen den Aufbau hybrider Cloud-Strukturen bis 2017.

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Quelle: IDC

Den Grund dafür, dass sich Hosted Private Clouds und Public Clouds zunehmend verbreiten, sieht IDC-Analyst Matthias Kraus darin, dass sich der Umbau der gewachsenen komplexen IT-Landschaften nicht schnell genug vollzieht. Die Verknüpfung von Cloud-Services mit der herkömmlichen IT sei daher für Unternehmen ein logischer Folgeschritt bei der digitalen Transformation. Hybrid Clouds seien ein entscheidender Ansatz, um die dynamischen Geschäftsanforderungen zu erfüllen und so die Zukunftsfähigkeit der Unternehmen zu gewährleisten.

IDC-Experte Kraus kennt jedoch auch die Hürden beim Aufbau und Management von Hybrid Clouds: „Die CIOs sind sich unsicher, in welche Technologien und Plattformen sie investieren sollen, ohne dabei einen Vendor-Lock-In zu riskieren.“ Den Befürchtungen von neuen Abhängigkeiten können Technikanbieter nur entgegenwirken, indem sie herstellerunabhängige Cloud-Technologien, Architekturen und Plattformen anbieten.

Fazit

Die digitale Transformation der Geschäftsprozesse in Unternehmen ist längst noch nicht abgeschlossen. Der schnellste Weg zur Gewährleistung der Zukunftsfähigkeit ist der Einsatz von passenden Cloud-Lösungen. Bei deren Einführung und Nutzung sind Technologie-Partner gefragt, die den IT-Abteilungen Rundum-Unterstützung bieten können. Das entsprechende Know-how und ein komplettes Sortiment an Hardware, Software, Virtualisierungs-Lösungen, Sicherheits- und Analyse-Tools, Beratung, Service und Support kann Dell liefern. Mit den Cloud-Tools von Dell lassen sich unterschiedliche Plattformen herstellerunabhängig einheitlich managen.

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