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Keine Angst vor Business Intelligence

Warum Business-Intelligence (BI) in vielen Unternehmen noch gar nicht oder zu wenig genutzt wird – und warum immer mehr Unternehmen das jetzt ändern.

Die derzeit gängige Definition von Business Intelligence (BI) stammt von den Experten von Gartner. Sie verstehen BI als die Gesamtheit der Anwendungen, Infrastruktur, Werkzeuge und Verfahren für den Zugriff auf und die Analyse von Informationen um Entscheidungen und Leistungen zu verbessern. Die Notwendigkeit, unternehmerische Entscheidungen zu optimieren, beziehungsweise abzusichern, erkennen immer öfter auch mittelständische Unternehmen - spätestens dann, wenn beispielsweise Investitionen in Maschinen und Anlagen über Kredite finanziert werden. Denn in der Zusammenarbeit mit Investoren ist es wichtig, kurzfristig aussagekräftige Zahlen zu haben, die einer kritischen Prüfung standhalten. Und das nicht nur im Jahresrhythmus, sondern permanent. Nur auf diese Weise können Unternehmer die Einhaltung der vereinbarten Kennzahlen im laufenden Geschäft überprüfen und gegebenenfalls schnell reagieren, bevor es zu einem ernsten Problem kommt – und dann womöglich auch noch die Finanzierung wackelt.

Komplexität und Kosten sind gefürchtet

 - Wenig überraschend: Die größte Verbreitung hat Business Intelligence in Controlling und Management. Erstaunlich erscheint demgegenüber die Tatsache, dass Forschung und Entwicklung sowie Kundendienst Business Intelligence fast gar nicht nutzen. Vielleicht erklärt sich so manch negatives Kundenerlebnis? Quelle: „Business im Mittelstand 2011/2012“, BARC-Institut, 2012

Wenig überraschend: Die größte Verbreitung hat Business Intelligence in Controlling und Management. Erstaunlich erscheint demgegenüber die Tatsache, dass Forschung und Entwicklung sowie Kundendienst Business Intelligence fast gar nicht nutzen. Vielleicht erklärt sich so manch negatives Kundenerlebnis? Quelle: „Business im Mittelstand 2011/2012“, BARC-Institut, 2012

Dennoch spielt BI verglichen mit ERP bis heute eine eher untergeordnete Rolle in den deutschen Unternehmen. So kamen die Marktexperten von Softselect und RAAD Research unabhängig voneinander in aktuellen Untersuchungen zu dem Ergebnis, dass nur etwa die Hälfte der mittelständischen Unternehmen BI-Systeme nutzen. Hauptgründe für die Zurückhaltung sind nach Einschätzung von Carsten Bange, Geschäftsführer der BARC Business Application Research Center GmbH, die Komplexität der Systeme, angenommene oder tatsächliche hohe Kosten sowie fehlende Kenntnis der verfügbaren Lösungen und ihres Nutzenpotenzials – insbesondere im Mittelstand. Bange erklärt: „Oft haben gerade diejenigen Personen im Unternehmen, die am meisten vom Einsatz eine BI-Software profitieren würden, am wenigsten Zeit, um sich darum zu kümmern.“  Der Gartner-Analyst James Richardson machte im Sommer auf einer Fachveranstaltung drei Gründe für die zögerliche Akzeptanz von BI in den Unternehmen verantwortlich: Handhabung, Geschwindigkeit und Relevanz. In allen drei Bereichen hätten traditionelle BI-Werkzeuge Defizite.

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