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Interview mit Andreas Unger (eCommerce-Leiter bei Stabilo)

Seit 13 Monaten ist der Onlineshop des Schreibgeräte-Herstellers Stabilo am Netz. eCommerce-Manager Andreas Unger muss mit kleinem Budget auskommen, hatte aber bei diesem neuen Projekt freie Hand beim Aufbau der Shop-Infrastruktur. Ein Interview zum Thema "Bestehende Prozesse nicht anfassen"

Herr Unger, Sie haben vor eineinhalb Jahren mit dem Direktvertrieb begonnen und dazu einen Onlineshop aufgebaut. Läuft er gut?
Andreas Unger: Konkrete Zahlen darf ich nicht nennen, aber wir sind zufrieden. Da das Thema Direktvertrieb für uns Neuland ist, hatten wir auch keine ganz konkreten Zielvorgaben. Im Gesamtkonzept liegt der Fokus natürlich auf dem Vertrieb durch den Handel, das sieht man auch an unserer Preisgestaltung. Insgesamt bieten wir aktuell 350 Artikel über die Plattform an. In drei bis vier Jahren würden wir gerne eine Schwarze Null schreiben. Im Moment ist der Shop einfach nur ein weiterer Kontaktpunkt mit den Kunden.

Sie sind mit dem Projekt ganz neu gestartet, also auf der Grünen Wiese. Welchen Einfluss hatte das auf die Auswahl der Shopsoftware?
Unger: Das war eine angenehme Situation. Gleichzeitig hatten wir allerdings keine Ahnung, wie das Projekt läuft und haben daher versucht, die Kosten möglichst niedrig zu halten. Daher haben wir versucht mit am Markt verfügbarer Standardsoftware so weit wie möglich zu kommen.

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Worin lag die große Herausforderung?
Unger: Darin, die bestehenden Backend-Prozesse so wenig wie möglich zu verändern. Wir arbeiten mit SAP – allerdings aus Herstellersicht, nicht aus Händlerperspektive. Da gibt es ein paar Unterschiede, da ein wichtiger Fokus eines Herstellersystems auch der Beschaffungsprozess ist. Aber wir haben von vornherein darauf verzichtet, ein Shopsystem mit aufwendiger Warenwirtschaft zu wählen, um möglichst viele Prozesse zu lassen, wie sie sind.



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