Anbieter und Kriterien für Online-Zahlungsverfahren - Marketing - Heise Partnerzones Marketing Online, eshop, handel, payment, Zahlungssysteme, Paypal, ecommerce, e-commerce. . /styles/zones/basis.css

Anbieter und Kriterien für Online-Zahlungsverfahren

Die Spanne der derzeit verfügbaren Zahlungsverfahren im deutschen E-Commerce reicht von Vorkasse und Rechnung über Nachnahme, Lastschrift und Kreditkarte bis hin zu speziellen Verfahren wie PayPal oder SOFORT Überweisung. Gerade angehenden Online-Händlern fällt es da oft schwer, den Überblick zu behalten und die richtigen Zahlungsverfahren auszuwählen. Ein Leitfaden.

Der Umsatz im deutschen Online-Handel steigt kontinuierlich, 2014 erreichte er den bisher höchsten Wert von knapp 42 Milliarden Euro. Auch für dieses Geschäftsjahr wird ein neuer Rekord prognostiziert, denn immer mehr Kunden nutzen Online-Shopping und geben dabei sogar mehr Geld aus als in der Vergangenheit.
Voraussetzung dafür ist aber eine funktionierende Zahlungsabwicklung im Shop und das Angebot gängiger Zahlungsverfahren. Wird dem Kunden sein bevorzugtes Zahlungsverfahren nicht angeboten, kann dies schlimmstenfalls zu einem Kaufabbruch führen. Deshalb ist es eine der größten Herausforderungen für Online-Händler – nicht nur bei der Erst-Implementierung des Shops, sondern kontinuierlich – die richtigen Zahlungsverfahren anzubieten und das Angebot ständig zu optimieren. Allerdings ist dies gerade in Deutschland keine einfache Aufgabe, da es viele unterschiedliche Zahlungsverfahren gibt.

Komplexität oft unterschätzt
Die Bedeutung und Komplexität der Auswahl geeigneter Zahlungsverfahren wird von Online-Händlern häufig unterschätzt. Einerseits müssen sie Anforderungen erfüllen, wie etwa die Abdeckung des erforderlichen Betragsbereichs (Klein- oder Großbetragszahlungen) oder die Möglichkeit zur Abrechnung wiederkehrender Leistungen (z. B. Abonnements). Andererseits sollte Zahlen sicher und bequem sein – sowohl aus Sicht der Händler als auch aus der Sicht der Kunden. Bei der Abstimmung der Interessen, vor allem bei den Kosten, der Kundenakzeptanz und der Zahlungssicherheit, kommt es regelmäßig zu Problemen.
Als Online-Händler muss man sich deshalb immer wieder vor Augen führen, dass kein Verfahren alle Anforderungen in gleichem Maße erfüllt. So stellen Händler häufig fest, dass es schwierig ist, sowohl die eigenen als auch die Interessen der Kunden unter einen Hut zu bringen. Gerade beim Bezahlverfahren haben beide oft unterschiedliche Erwartungshaltungen, weshalb der Großteil der Online-Händler meist zwischen drei und fünf Zahlungsverfahren anbieten. Der Vorteil: Je größer das Angebot an Zahlungsverfahren, desto niedriger ist die Kaufabbruchquote. Die Kunst besteht also darin, genau das für die eigene Zielgruppe, Branche und Produktart geeignete Portfolio an Zahlungsverfahren zu finden.

1 | 2 ... | 5