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Abwehrbereit an allen Fronten: Sicherheit wird immer wichtiger

IT-Sicherheit ist nach wie vor ein Wachstumsmarkt. Immer neue Technologien ermöglichen immer neue Angriffe. Die Unternehmen müssen mit immer neuen Maßnahmen reagieren, um ihre Informationen zu schützen - ein nie endendes Katz-und-Maus-Spiel.

„Unsere Sicherheiten dürfen nichts Starres werden, sonst brechen sie.“ Dieses Bonmot des Schweizer Schriftstellers Robert Walser trifft die Realität der IT-Sicherheit genau. Denn IT-Sicherheit ist ein fortlaufender Prozess oder besser gesagt ein Wettrennen zwischen den Unternehmen und den Cyber-Kriminellen. Jede neue technologische Entwicklung sorgt für neue Angriffsvektoren und erfordert damit auch eine Verbesserung in der Verteidigung. Wer auf einem ehemals sicheren Status Quo verharrt, wird für die Kriminellen ein leichtes Opfer. Die Unternehmen sind gezwungen, nicht zuletzt mit erheblichen Investitionen den ständig neuen Bedrohungen zu begegnen: Über 67 Milliarden Dollar werden die Unternehmen weltweit in diesem Jahr laut einer Prognose von Gartner für die IT-Sicherheit aufwenden - ein Zuwachs von 8,7 Prozent im Jahresvergleich. Und bis zum Jahr 2016 erwarten die Analysten einen globalen Umsatz von 86 Milliarden.

Heute sind es vor allem vier große Themen, mit denen sich die IT-Verantwortlichen herumschlagen müssen: Zielgerichtete Angriffe auf die Infrastruktur (Advanced Persistent Threats), Cloud- und Mobile-Computing sowie BYOD (Bring your own Device). Die Sicherheitsverantwortlichen müssen somit an mehreren Fronten wachsam sein: Denn mit Cloud und BYOD ist der Perimeter nicht mehr die scharfe Grenze zwischen Unternehmen und Außenwelt, der er einmal war. Es braucht einen mehrstufigen Ansatz beim Schutz von Daten und Systemen, um auch in dieser dezentralen IT-Welt die Kontrolle zu behalten und Angriffe aus beiden Richtungen gleichermaßen zu erkennen.

Schadcode nach Maß

Denn vor allem die Erkennung einer Attacke wird immer schwerer. Schadprogramme der alten Schule, die auch heute noch die Mehrheit der Malware im Internet stellt, sind Massenprogramme. Der Code entfaltet seine Schadwirkung nicht auf einem bestimmten System, sondern wird von den Autoren massenhaft verteilt. Jeder befallene Rechner - ob in einem Unternehmen oder bei einem Heimanwender - ist ein potenziell lohnendes Ziel. In der Bekämpfung sind diese Schädlinge keine besonders große Herausforderung. Durch das massenhafte Auftreten erhaltend die Virenschutzhersteller schnell Proben des Codes und können eine darauf passende Signatur an ihre Kunden verteilen. Somit sind die Virenscanner in der Lage, diese Malware schnell zu erkennen und zu beseitigen. Ganz anders bei den Advanced Persistent Threats. Diese richten sich in der Regel gezielt gegen ein Unternehmen. Der Schadcode wird nicht großflächig verteilt, den Virenschutzherstellern stehen Codeproben erst spät oder gar nicht zur Verfügung. Um sich zu tarnen, nutzen diese Angriffsformen oft Rootkits und unterlaufen so die üblichen Sicherheitsvorkehrungen am Client. Bis zu ihrer Entdeckung können sogar Monate vergehen, in denen der Angreifer Daten des Unternehmens mitschneidet.

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