Wie Sie Software effizient vor Missbrauch schützen - Softwareschutz - Heise Partnerzones Softwareschutz . SafeNet; Software; Schutz; Sicherheit; Anti-Piracy; Raubkopie; Piraterie, Megaupload; Urheberrecht; Lizenz; Lizenzmanagement; Cloud; Migration; SaaS . Mit den Produkten von SafeNet lässt sich Software vor Raubkopierern und unberechtigter Nutzung schützen. Das Unternehmen stellt darüber hinaus Tools für das Lizenzmanagement zur Verfügung und hilft bei der Migration von Software in die Cloud (SaaS). /styles/zones/basis.css

Wie Sie Software effizient vor Missbrauch schützen

Raubkopien von Software einzusetzen oder die Einzelplatz-Lizenz eines Programmes auf mehreren Rechnern zu nutzen, ist keine Bagatelle. Für Software-Anbieter bedeutet dies Einnahmeausfälle, für die Nutzer, dass sie strafrechtlich belangt werden können oder mit schädlicher Software verseuchte Programme erhalten. Der Missbrauch von Software lässt sich jedoch auf einfache Weise verhindern, etwa mithilfe von Hardware- und Software-Keys sowie Lösungen für das Software-Lizenzmanagement.

Die Zahlen sprechen für sich: Laut einer aktuellen Studie der Business Software Association (BSA) handelte es sich bei 42 Prozent der Software-Programme, die 2010 weltweit eingesetzt wurden, um Raubkopien. Das entspricht einem kommerziellen Wert von etwa 59 Milliarden Dollar. Vor allem in Ländern Asiens, Afrikas und Südamerikas sind illegale Kopien von Betriebssystemen und Anwendungen weit verbreitet. In manchen Staaten handelt es sich bei mehr als 90 Prozent der eingesetzten Software um Raubkopien oder um Einzelplatzlizenzen, die auf mehreren Rechnern im Einsatz sind.

Doch wer glaubt, der Einsatz illegaler Software sei vornehmlich in wirtschaftlich weniger gut entwickelten Staaten Usus, liegt falsch. Deutschland rangiert in der "Raubkopierer"-Weltrangliste mit rund 2,1 Milliarden Dollar auf dem siebten Platz, hinter Frankreich. Den ersten Platz belegen die USA mit 9,5 Milliarden Dollar.

 - In der Europäischen Union wurde nach einer Studie der Business Software Association im Jahr 2010 nicht lizenzierte Software im Wert von 13,5 Milliarden Dollar eingesetzt. Speziell in vielen Unternehmen ist dies nicht auf Vorsatz zurückzuführen, sondern auf das Fehlen von praktikablen Lösungen für das Software-Lizenzmanagement. (Bild: Business Software Association)

In der Europäischen Union wurde nach einer Studie der Business Software Association im Jahr 2010 nicht lizenzierte Software im Wert von 13,5 Milliarden Dollar eingesetzt. Speziell in vielen Unternehmen ist dies nicht auf Vorsatz zurückzuführen, sondern auf das Fehlen von praktikablen Lösungen für das Software-Lizenzmanagement. (Bild: Business Software Association)

Trotz des wirtschaftlichen Schadens, der durch den Einsatz von raubkopierten Programmen entsteht, betrachten viele Privatanwender und auch etliche Firmen illegales Kopieren als Kavaliersdelikt. Das ist allerdings eine höchst riskante Sichtweise. Immerhin drohen Schadenersatzforderungen, wenn publik wird, dass auf Rechnern illegale Software vorhanden ist. Das gilt auch dann, wenn ein Anwender Programme einsetzt, die nicht er selbst, sondern ein Händler oder IT-Dienstleister besorgt hat.

So wurden ein Ingenieurbüro in Rheinland-Pfalz und dessen IT-Dienstleister zu einer Strafe von insgesamt 60.000 Euro verurteilt, weil das Ingenieurbüro nicht ordnungsgemäß lizenzierte Software verwendete. Das Argument des Unternehmens, der IT-Dienstleister müsse die Strafe bezahlen, weil dieser die Programme beschafft habe, wies das Gericht zurück. Der ungewöhnlich niedrige Preis der Lizenzen hätte den Anwender misstrauisch machen müssen, so das Gericht. Die Folge: Das Ingenieurbüro musste 45.000 Euro Strafe zahlen, das IT-Unternehmen 15.000 Euro.

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