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Mit der Cloud in allen Branchen zu neuen Geschäftsmodellen

Durch Kostenoptimierung und Flexibilität punkten

Cloud Computing wird bereits seit Jahren als Innovationsmotor für Unternehmen gehandelt. Allein die Anwender zogen nicht so mit, wie es sich die IT-Industrie erhoffte. Mittlerweile sind viele Bedenken ausgeräumt, haben sich IT-Lösungen aus der "Wolke" durchgesetzt. Immer mehr Branchen greifen das Konzept auf und nutzen maßgeschneiderte und attraktive virtuelle Anwendungen.

Die Taktraten der IT werden immer kürzer. Neue Schlagworte, neue Konzepte und immer mehr Daten aus unterschiedlichen Quellen werden zur Herausforderung. Themen wie Big Data, Mobile oder Social Computing beherrschen die Szene und den Alltag vieler Unternehmen. Cloud Computing rückt als probate Lösung für zahlreiche IT-Probleme immer weiter in den Vordergrund.

Deutsche Unternehmen zieht es in die Cloud

Wie der „Cloud-Monitor 2015“, den Bitkom Research im Auftrag von KPMG erstellt hat, unterstreicht, haben in Deutschland die IT- und Telekommunikationsunternehmen bei der Nutzung von Cloud Computing die Nase weit vorn. Demnach setzen 7 von 10 ITK-Unternehmen, also 71 Prozent, nach Aussage der Analysten derzeit Cloud-Lösungen ein. Damit liegt die ITK im Branchenvergleich weiter an der Spitze und deutlich über der durchschnittlichen Nutzungsrate in der deutschen Wirtschaft, deren durchschnittliche Werte mit etwa 44 Prozent beziffert werden. Aber die anderen Branchen holen inzwischen deutlich auf, belegen die Ergebnisse der Analysen. Um mehr als 10 Prozentpunkte, auf aktuell 66 Prozent, hat beispielsweise die Cloud-Nutzung im Automobilbau zugelegt. Und auch der Logistiksektor legte im Vergleich zum Vorjahr zu. Hier nutzen bereits 65 Prozent der Befragten Cloud-Lösungen. "Der deutliche Anstieg der Cloud-Nutzung in klassischen Industrien wie dem Automobilbau zeigt, mit welchem Tempo die Digitalisierung alle Wirtschaftsbereiche erfasst“, sagte BITKOM-Vizepräsident Achim Berg. Auf dem vierten und fünften Platz folgen im Branchenvergleich Banken (65 Prozent) und Versicherungen (64 Prozent). Im Vorjahr lagen die Finanzdienstleister erst bei 56 Prozent. Einen Sprung nach vorne macht die Chemie- und Pharmaindustrie, in der inzwischen 62 Prozent der Unternehmen Cloud-Technologien einsetzen. Im Handel sowie im Maschinen- und Anlagenbau steigt die Cloud-Nutzung dagegen schleppender auf jetzt 45 Prozent. In den sonstigen Branchen beträgt der Anteil der Cloud-Nutzer 39 Prozent nach 35 Prozent im Vorjahr.

Mittelstand profitiert von hybrider Cloud

Die Koppelung von privaten Clouds, die auf dem unternehmensinternen Intranet basieren, mit den Kapazitäten eines Cloud-Providers, der seine Dienste über das öffentliche Internet (Public Cloud) anbietet, generieren eine hybride Cloud-Plattform. Sie kombiniert die Sicherheit der internen Infrastruktur mit der Flexibilität eines großen Rechenzentrums. Dieses Konzept ist nicht nur für Großunternehmen interessant, die ihre eigenen Kapazitäten bedarfsgerecht erweitern wollen. Vielmehr können auch kleinere und mittlere Betriebe (KMU) von diesem Konzept profitieren, da sich deren IT-Systeme durch Dienste aus der Cloud schneller an sich verändernden Marktbedingungen anpassen lassen. Ein weiterer Vorteil: Nutzer können über mobile Datennetze von nahezu jedem Standort auf die unterschiedlichsten Anwendungen zugreifen. So hat beispielsweise der Vertrieb bei Kundenterminen vor Ort jederzeit den Zugriff auf aktuelle Preislisten oder kann über das Warenwirtschaftssystem verbindliche Stückzahlen und Liefertermine zusagen. Das fördert die Kundenzufriedenheit und festigt die Wettbewerbsposition.

Optimierung von Unternehmensanwendungen leicht gemacht

In der Cloud sind mittlerweile zahlreiche Anwendungen verfügbar, angefangen von der Finanzbuchhaltung über Office-Lösungen bis hin zur Sprachkommunikation und Systemen für das Kundenmanagement. Speziell kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) bietet sich hier ein enormes Optimierungspotenzial. Typische IT-Dienste für administrative Aufgaben wie die Auftragsverwaltung oder Reisekostenabrechnung können statt in den eigenen Systemen, in der Cloud abgewickelt werden. Dabei lassen sich bei Bedarf auch vorkonfektionierter Prozessmodelle mit unternehmensspezifischen Geschäftsabläufen kombinieren. Das versetzt Betriebe in die Lage, schnell, flexibel und ohne großen Installationsaufwand die für sie richtige IT-Unterstützung für ihre Geschäftsprozesse zu realisieren. Die Mitarbeiter greifen von jedem beliebigen Standort und zu jedem Zeitpunkt per Browser auf die Lösungen zu.

Der Vorteil einer solchen Cloud-Verwaltung liegt nicht zuletzt darin, dass der Cloud-Provider stets mit der aktuellen Technologie und den neusten Software-Versionen arbeitet. Darüber hinaus zahlen Cloud-Anwender nur die tatsächliche Nutzung, müssen also nicht mehr in kostspielige Lizenzen mit langfristiger Vertragsbindung investieren. Für die Aktualisierung der Anwendung sowie das Einspielen neuester Sicherheits-Patches sorgt der Cloud-Anbieter, der Kunde muss sich nicht darum kümmern. Hier schlummert ein erhebliches Optimierungspotenzial.

Service-Marktplätze aus der Cloud

In der Wirtschaft ist nicht zuletzt durch das Internet längst das Zeitalter der Dienste und Dienstleistungen eingeläutet worden. Unternehmen, die national und global im Wettbewerb bestehen wollen, müssen sich dieser Entwicklung stellen und entsprechende Lösungen etablieren. Dazu gehört es auch, vormals isolierte physische, virtuelle und intellektuelle Dienste zu homogenen Dienstleistungsnetzen zu verknüpfen. Das kann in bestimmten Bereichen über einzelne Branchen und geografische Standorte hinausreichen. Aber nur so lassen sich individuelle Ansprüche und Anforderungen verschiedener Kunden und Zielgruppen erfüllen.

Moderne Dienstleistungen werden immer häufiger nicht mehr ausschließlich nur durch einen einzelnen Anbieter erbracht. Vielmehr finden sich immer öfter verschiedene Experten zu einem Dienstleistungs-Netzwerk zusammen, um Kundenwünsche mittel- und langfristig oder für temporäre Projekte zu realisieren. Auf diese Weise entstehen komplexe Prozessketten, in denen spezifische Dienstleistungen erbracht werden können, die genau dem Bedarf eines Kunden entsprechen.

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